Erfolgsfaktor Batteriesicherheit

TÜV SÜD AG

Nukleus der Elektromobilität ist die Batterie - um sie herum entsteht die Antriebstechnologie mit dem derzeit größten Potenzial. Fahren mit Strom bietet die größte Chance, die Klimaschutzziele ohne Abstriche bei der individuellen Mobilität zu erreichen. Das Klima ist global - die Batterieproduktion auch. Weltweit verbindliche Standards für die Sicherheit sind daher unverzichtbar. Im weltweiten Netz an Batterie-Testzentren in den wichtigsten Märkten prüfen TÜV SÜD-Experten nach internationalen Standards und unterstreichen damit ihren Führungsanspruch als Dienstleister rund um die Elektromobilität.

Auf dem Prüfstand: die Elektromobilität
Entwicklung in Europa, Rohstoffe aus Südamerika, Konstruktion und Vertrieb aus Indien und China - die Bausteine für die Batterie, das Herz der elektrischen Mobilitätswende, kommen aus der ganzen Welt. Ähnlich groß wie die Zahl der Entwickler ist die Zahl der verschiedenen Standards, die rund um die Batterie erfüllt werden müssen. ISO 12405-1/2, SAE J2929, IEC 62660-1/2 - nur ein kurzer Überblick über Normen für Prüfverfahren für Lithium-Ionen-Batterien, die derzeit in den TÜV SÜD-Testzentren zum Einsatz kommen. Die Vielfalt zeigt: Von einheitlichen Vorgaben sind die Pioniere der E-Mobilität weit entfernt. Wegen der rasanten technologischen Entwicklung arbeiten Verbände, Industrie und Forschung mit Hochdruck an verbindlichen Standards. Als führender Dienstleister im Bereich der Elektromobilität unterstützt sie TÜV SÜD dabei. Dazu Horst Schneider, Mitglied des Vorstandes der TÜV SÜD AG: "Mit dem neuen Standort in Garching als Mittelpunkt verwirklichen wir unser Ziel, Energiespeicher nach weltweit reproduzierbaren Methoden und einheitlichen Abläufen zu testen. Damit nehmen wir unter den Prüfdienstleistern eine international führende Rolle ein."

Das Angebotsspektrum der Experten in den Labors in Nordamerika, Kanada und Singapur, Südkorea, China und am neuen Standort Garching: Prüfdienstleistungen im Bereich der charakterisierenden Prüfung, der Umwelterprobung und Simulation sowie der verschiedenen Missbrauchsszenarien wie Kurzschluss, Überladung und Überhitzung.

Nicht nur für Autos: Daniel Quinger und Stefan Rentsch, Geschäftsführer der TÜV SÜD Battery Testing GmbH, entwickeln
Sicherheitsstandards für Elektrofahrzeuge.
Ein Ergebnis aus der globalen Zusammenarbeit ist beispielsweise das integrierte Sicherheitskonzept für die Elektromobilität, das TÜV SÜD anlässlich der Eröffnung des neuen Testlabors in Garching und im Rahmen der Fachmesse eCarTec im Oktober vorgestellt hat. Das neue Konzept zeigt, wie der sichere Betrieb von Elektro- und Hybridfahrzeugen von der Entwicklung bis zur Entsorgung gewährleistet werden kann.

Asien, Südamerika, Europa: Die E-Mobilität ist das erste Mobilitätsthema seit 125 Jahren, das seine wesentlichen Entwicklungsimpulse nicht aus den etablierten Herstellerländern erhält, sondern an deren Fortschritt in ganz besonderem Maße Asien beteiligt ist. Lithium - einer der Grundstoffe für die Batterien - stellt für Schwellenländer wie Bolivien mit extrem großen Vorkommen ein enormes ökonomisches Entwicklungspotenzial dar. Beispiele, die unterstreichen: Die Fahrzeuge von morgen sind globale Produkte. Nationale und sogar kontinentale Grenzen sind zu eng, um das Thema E-Mobilität zu fassen.

Kontakt

TÜV SÜD AG

Unternehmenskommunikation MOBILITÄT
Frank Volk
Westendstraße 199
80686 München

Telefon +49 (0)89 / 57 91 - 16 67
Fax +49 (0)89 / 57 91 - 22 69
www.tuev-sued.de

Quelle: TÜV SÜD AG
Technik | Mobilität & Transport, 23.01.2012
     
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