Umwelt | Klima, 23.01.2026
Keine Werbung mehr, die zur Klimakrise beiträgt!
Ab dem 1. Mai gibt es in Amsterdam keine Werbung mehr für fossile Brennstoffe und Fleisch
Es ist offiziell! Der Amsterdamer Stadtrat hat einem Vorschlag von GroenLinks und der Partei für die Tiere zugestimmt. Ein großer Erfolg für das Klima, die öffentliche Gesundheit und eine gerechte Zukunft für alle.
Jenneke van Pijpen: „Werbung von Großkonzernen, die die Klimakrise anheizen, hat in Amsterdam keinen Platz. Wir freuen uns sehr über das klare Verbot von Werbung für fossile Brennstoffe und Fleisch im öffentlichen Raum. Damit ist abgeschlossen, was wir 2020 mit unserem ersten Antrag auf ein Verbot von Werbung für fossile Brennstoffe begonnen haben." Warum ein Verbot? Werbung wirkt!
Welchen Beitrag leisten diese Werbeplakate in der Stadt zum Kampf gegen den Klimawandel? Die Antwort: einen enormen. Werbung hat nachweislich Einfluss auf unser Kaufverhalten und trägt zu CO2-Emissionen bei. Dies belegen mehrere Studien. Eine Studie zeigte beispielsweise, dass Menschen, die auf dem Weg zum Geschäft einer Schokoladenwerbung ausgesetzt waren, diese Schokolade anschließend auch kauften. Untersuchungen in Großbritannien ergaben zudem, dass Werbung bis zu 28 % der jährlichen CO2-Emissionen pro Person ausmacht, vor allem aufgrund des durch Werbung angeregten Produktkonsums. Werbung hat somit erhebliche Auswirkungen: sowohl auf das Verhalten der Menschen als auch auf die CO2-Emissionen – mit all den damit verbundenen schwerwiegenden Folgen für Klima und Gesundheit.
Der Vorschlag von GreenLeft Amsterdam
begrüßt diesen Schritt. Werbung beeinflusst das Verhalten und normalisiert umweltschädliche Entscheidungen. Durch das Verbot dieser Werbung schafft Amsterdam Raum für eine gesunde, grüne und zukunftsfähige Stadt. Amsterdam hatte bereits zuvor eine Vorreiterrolle eingenommen, indem es Werbung für fossile Brennstoffe in U-Bahn-Stationen verboten hatte; mit dieser Entscheidung ist diese Regelung nun fest in der Allgemeinen Ortsverordnung verankert und auf alle öffentlichen Räume ausgeweitet.
Übersetzung aus dem Niederländischen durch Google Chrome
Kontakt: GroenLinks Amsterdam, Jenneke van Pijpen | vragen@groenlinksamsterdam.nl | amsterdam.groenlinks.nl
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