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EcoVadis stellt „Worker Voice Connect“ zur Stärkung der Menschenrechtsverantwortung in globalen Lieferketten vor

Digitaler Beschwerdemechanismus schließt Lücken in traditionellen Systemen

EcoVadis, die führende Plattform für Nachhaltigkeitsinformationen für globale Lieferketten, hat EcoVadis Worker Voice Connect vorgestellt. Der neue digitale Beschwerdemechanismus unterstützt Organisationen und Beschaffungsteams dabei, die Anliegen von Arbeitnehmenden in globalen Lieferketten jederzeit und überall effektiver zu adressieren. Die neue Lösung baut auf den bestehenden Worker-Voice-Lösungen von EcoVadis auf, die gemeinsam mit Ulula entwickelt wurden und direkten Echtzeit-Zugriff auf die Arbeitsbedingungen ermöglichen.

© geralt, Pixabay.com„Beschwerde- und Whistleblower-Kanäle gibt es schon seit Jahrzehnten, aber oft nur für direkte Mitarbeitende”, sagte Pierre-Francois Thaler, Co-CEO und Mitbegründer von EcoVadis. „Sie erreichen selten die Arbeitnehmenden in der Lieferkette, so dass Unternehmen potenzielle Risiken nicht erkennen können und der Zugang der Arbeitnehmenden zu Abhilfemaßnahmen eingeschränkt ist.”

Beschwerdemechanismen sind eine zentrale Anforderung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten. Sie wurden in der Vergangenheit für Unternehmensbereiche konzipiert, die sich in erster Linie auf Themen wie Korruption oder Compliance konzentrierten und weniger auf Arbeitsbedingungen oder Menschenrechte.
 
Infolgedessen bleiben die am stärksten gefährdeten Personen in globalen Lieferketten – die Arbeiter und Arbeiterinnen vor Ort – oft ausgeschlossen, weil sie entweder nichts von diesen Kanälen wissen oder zögern, sie zu nutzen. Die Folge: Bedenken blieben ungehört und selbst kleine Probleme könnten so zu ernsthaften Risiken für Menschen und Unternehmen eskalieren.

Vorteile von EcoVadis Worker Voice Connect
EcoVadis Worker Voice Connect schließt diese Lücke, indem es Arbeitnehmenden eine einfache und anonyme Möglichkeit bietet, sich jederzeit zu ihren Arbeitsbedingungen zu äußern. Im Gegensatz zu herkömmlichen Beschwerdemechanismen ermöglicht Connect einen offenen, kontinuierlichen Dialog zwischen Arbeitnehmenden, Lieferanten und Unternehmen und trägt so dazu bei, Menschenrechtsrisiken frühzeitig zu erkennen und anzugehen sowie Sorgfaltspflichten zu erfüllen. Außerdem hilft die Lösung, den Ruf von Unternehmen und Marken zu schützen und stärkere, zuverlässigere Lieferketten aufzubauen.

Zu den wichtigsten Funktionen von EcoVadis Worker Voice gehören
  • Anonymität: Die anonyme wechselseitige Kommunikation schützt Arbeitnehmende vor Vergeltungsmaßnahmen und bietet gleichzeitig einen effektiven Dialogmechanismus.
  • Inklusivität durch Design: EcoVadis Worker Voice Connect ist über Kanäle zugänglich, die Arbeitnehmende bereits nutzen – WhatsApp, QR-Codes oder das Internet –, ohne dass Unternehmens-Apps oder Smartphones erforderlich sind. Die Plattform unterstützt 20 Sprachen und stellt so sicher, dass alle Arbeitnehmenden unabhängig von ihrem Standort Bedenken äußern können.
  • Verantwortung und Rechenschaftspflicht: EcoVadis Worker Voice Connect bietet sowohl Lieferanten als auch Einkäufer*innen Zugriff auf detaillierte Dashboards, um Fälle, die an Lieferantenstandorten gemeldet wurden, den Fortschritt der Abhilfemaßnahmen und die Gesamtleistung des Programms zu verfolgen.
  • Zusammenarbeit für mehr Wirkung: EcoVadis Worker Voice Connect ist für Einkäufer*innen und Lieferanten einfach einzurichten und reduziert den Zeit- und Kostenaufwand für den Aufbau eines effektiven Beschwerdemechanismus. Angesichts der sich weiterentwickelnden Sorgfaltspflichten unterstützt Connect auch den Datenaustausch über Netzwerke hinweg, was die Zusammenarbeit fördert und die Wirkung der Plattform stärkt, um sinnvolle Abhilfemaßnahmen für Arbeitnehmende und ein stärkeres Risikomanagement für Unternehmen zu ermöglichen.
Weltweit steigende Nachfrage nach Lösungen für Einhaltung von Menschenrechten
Pierre Francois Thaler, Co-Founder und Co-CEO von EcoVadis © EcoVadis
„Wir erleben eine weltweit steigende Nachfrage nach Lösungen im Bereich Arbeits- und Menschenrechte, da neue Sorgfaltspflichten und internationale Arbeitsstandards die Kontrolle globaler Unternehmen verschärfen", fügte Thaler hinzu. „Die Rechte von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen sind ein dringendes ethisches, finanzielles und regulatorisches Thema, und Unternehmen, die nicht handeln, müssen mit realen finanziellen, reputationsbezogenen und rechtlichen Konsequenzen rechnen."

Worker Voice Connect basiert auf der langjährigen Erfahrung von Ulula im Bereich der direkten Einbindung von Arbeitnehmenden und steht im Einklang mit den Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Wirtschaft und Menschenrechte. Die Technologie hilft Unternehmen, Risiken zu erkennen und zu bewältigen, bevor sie eskalieren, Zugang zu hochwertigen, regulierten Märkten zu erhalten und gleichzeitig das Wohlergehen der Arbeitnehmenden zu verbessern sowie die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sicherzustellen.
 
Die Lösung wird 1500 Einkäufern und Einkäuferinnen im EcoVadis Netzwerk zur Verfügung stehen, die weltweit Ausgaben in Höhe von 2,3 Billionen Euro tätigen.

Um mehr über die Möglichkeiten von Worker Voice und Worker Voice Connect bei der Bewältigung von Menschenrechtsproblemen in globalen Lieferketten zu erfahren, besuchen Sie ecovadis.com/lp/2025-10-ecovadis-worker-voice-connect.

EcoVadis ist ein zweckorientiertes Unternehmen, das sich zum Ziel gesetzt hat, Nachhaltigkeitsinformationen in jede Geschäftsentscheidung weltweit einzubinden. Im Jahr 2024 übernahm EcoVadis Ulula, eine führende Plattform zur Einbindung von Arbeitnehmenden, die seine Fähigkeiten zur Unterstützung der Sorgfaltspflicht im Bereich der Menschenrechte stärkt.
 
Mit globalen, zuverlässigen und umsetzbaren Bewertungen verlassen sich Unternehmen jeder Größe auf die detaillierten Erkenntnisse von EcoVadis, um ESG-Vorschriften einzuhalten, Treibhausgasemissionen zu reduzieren und die Nachhaltigkeitsleistung ihres Unternehmens und ihrer Wertschöpfungskette in 220 Branchen in 185 Ländern zu verbessern.
 
Führende Unternehmen wie Johnson & Johnson, L'Oréal, Unilever, Bridgestone, BASF und JPMorgan gehören zu den mehr als 150.000 Unternehmen, die die EcoVadis Ratings, die Tools für das Risiko- und das CO2-Management und die E-Learning-Plattform nutzen, um ihren Weg zu mehr Widerstandsfähigkeit, nachhaltigem Wachstum und positiven Auswirkungen weltweit zu beschleunigen.

Weitere Informationen finden Sie auf:
ecovadis.com oder LinkedIn.


     
        
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