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Mit gebrauchten Werkzeugmaschinen sparen

Ein finanzieller Hebel für die industrielle Innovation von Kleinbetrieben

Um als Unternehmen wachsen zu können, stehen früher oder später gewisse Investitionen an. Das betrifft auch bereits junge Betriebe, die sich in der Industrie mit einer Erstausstattung konkurrenzfähig machen müssen. Immer häufiger wird hier auf gebrauchte Werkzeugmaschinen zurückgegriffen. Hohe Qualität gepaart mit geringerem Preis senkt den Kostendruck für Unternehmen – was in Zukunft ein wichtiger Hebel für Innovation sein könnte.

Gebrauchtgeräte keinesfalls schlechter als neue Werkzeugmaschinen

© emkanicepic, pixabay.comVor allem große Industriekonzerne investieren viel Geld in qualitative Maschinen und Geräte. Da diese aber häufig über Laufzeitverträge zur Verfügung gestellt werden, bekommt der Hersteller die Rundschleifmaschine gebraucht wieder zurück. Für Konzerne hat gleich zwei große Vorteile: Das Leasing ist bilanzneutral und noch dazu kann man in einem gewissen Rhythmus von neuesten Maschinen und Geräten profitieren. Kleinere Industriebetriebe hingegen werden auch immer häufiger zum Teil von diesem Kreislauf. Die gebrauchten Werkzeugmaschinen werden vom Hersteller nämlich aufbereitet und dann in der Regel zum Verkauf angeboten. So können am Ende alle Betriebe leistbar in hohe Qualität investieren. Altgeräte könnten jedoch langfristig auch an Bedeutung gewinnen, wenn Unternehmen verstärkt auf nachhaltige Wirtschaftskonzepte setzen. In ressourcenintensiven Herstellungsverfahren ist es aber wichtig, den Einsatz von gebrauchten Werkzeugmaschinen nicht allzu sehr zu vermarkten. Ansonsten besteht durchaus das Risiko, als Unternehmen des Greenwashings bezichtigt zu werden.

Regelmäßige Wartung und Pflege bei Gebrauchtgeräten entscheidend

Qualitativ hochwertige Werkzeugmaschinen haben einen langen Lebenszyklus und sind auch trotz vieler Produktionsstunden immer noch eine Anschaffung wert. Wichtig ist dabei vor allem, die vorgegebenen Wartungs- und Pflegeintervalle des Herstellers einzuhalten. So muss man keinen ungeplanten Stillstand befürchten und sich auch nicht bereits nach wenigen Monaten wieder um eine Ersatzmaschine umschauen. Jedoch wird ein Wartungsplan vor allem in kleineren Betrieben gerne auf die leichte Schulter genommen. Das resultiert dann aber oft darin, dass unnötige Reparaturen anfallen und das Potenzial der gebrauchten Werkzeugmaschinen nicht voll ausgeschöpft werden kann.

Altgeräte leasen – lohnt sich das?

Das Leasing von Gebrauchtgeräten und -maschinen wäre für Industriebetriebe ein spannender finanzieller Aspekt, um die Bilanz nicht zusätzlich zu belasten. Immer mehr Händler springen auch auf diesen Zug auf und bringen so auch noch einmal die Qualität ihrer Produkte zum Ausdruck. Wenn eine Werkzeugmaschine bereits fünf Jahre im Leasing war und dann zum Unternehmen zurückkommt, ist ein weiteres Leasing durchaus möglich. Altgeräte auf diese Art und Weise anzubieten, ist jedoch nach wie vor nur eine kleine Nische. Denn natürlich steigt mit dem Alter und den Laufstunden auch das Risiko von diversen Kleinreparaturen. Für den Leasing-Geber gedeutet das dann unter Umständen mehr Aufwand, wenn auch ein Full-Service vereinbart wurde.


     
        
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