Überlebenstechniken für Outdoor-Abenteurer: Grundlagen und Tipps

Vorbereitung ist alles - und die sollte nicht erst in der freien Wildnis beginnen!

Die Wildnis und malerische Natur stehen für unberührte Schönheit - aber auch nicht zu unterschätzende Gefahren. Das Sicherheitsnetz des heimischen Sofas, der kuschelig warmen Heizung und des sauberen Leitungswassers, das gibt es in der Natur nicht - da liegt schließlich auch ihr Reiz. Outdoor-Abenteurer, vor allem Anfänger, sollten ihr Abenteuer in der Wildnis aber nicht naiv angehen - sondern sich darauf vorbereiten.

Checkliste: Diese Überlebenstechniken und Kniffe müssen Outdoor- und Bushcraft-Fans beherrschen

© Dino Reichmuth, unsplash.comBeginnend mit dem Offensichtlichen: Jeder Outdoor-Abenteurer sollte zweckmäßige Kleidung einpacken, die bei Wind und Wetter warmhält und zugleich vor Insekten und Co. schützt. Wolljacken bei unterwegs.biz dürfen insbesondere bei Trips in den kalten Norden oder Osten nicht fehlen. Parallel dazu benötigt es für den Trip geeignetes Werkzeug. Wer wirklich in die Wildnis möchte, sollte Bushcraft-Messer oder gar eine Machete mitbringen, für etwas Wildcampen im Wald tut es im Regelfall auch ein gutes (Schweizer) Taschenmesser. Damit niemand unter der dichten Sternendecke und mitten im Wald verwahrlost, sind zudem ein Erste-Hilfe-Paket und täglich benutzte Outdoor-Hygiene-Artikel mitzuführen.

Das waren erst einmal die Basics für die Packliste, bei den tatsächlichen Überlebenstechniken wird es nun etwas kniffliger. Was in der Wildnis unverzichtbar ist, ist die Fähigkeit Feuer zu machen - schließlich hätte es ohne das Feuer keinen Fortschritt der Menschheit gegeben. Dafür benötigt es Utensilien, mit denen sich ein sicheres Feuer entzünden lässt - beispielsweise eine Lupe, Feuerstahl oder einfach Feuerzeug und Streichhölzer. Eine Bushbox, wo Zunder hereingegeben wird und ein Feuer entsteht, ist ebenfalls essenziell - zumal ein offenes Feuer zumindest in deutschen Wäldern verboten ist.

Outdoor-Abenteurer müssen sich orientieren können

Wer in einem dichten Wald campt und plötzlich nicht mehr weiß, wo er eigentlich ist, der riskiert sein Leben - und verliert es schlimmstenfalls. Outdoor-Fans müssen daher wissen, wie man korrekt navigiert, selbst wenn Smartphone und Co. ausfallen oder gar nicht erst mitgenommen wurden. Die offensichtliche Wahl hierfür ist ein qualitativ hochwertiger Kompass. Abseits davon sollten Abenteurer lernen, wie man sich an der Sonne und den Sternen orientiert - denn auch ein Kompass kann unterwegs verlorengehen.

Erste-Hilfe - auch zur Selbsthilfe

Ob eigene Verletzungen oder die der Mit-Camper: In der Wildnis gibt es keine Arztpraxis und selbst der Weg ins nächste Krankenhaus ist weit - mitunter zu weit. Wenigstens grundlegende Erste-Hilfe-Handgriffe sind also zu beherrschen. Wie man jemanden reanimiert, wie Verbände steril und korrekt angelegt werden, wie man Unterkühlung oder Dehydration vermeidet und wie offene Wunden behandelt werden, um das Infektionsrisiko zu reduzieren - allesamt unverzichtbare Grundlagen.

Wie findet man im Ernstfall Wasser?

Ohne Nahrung kann der Menschen drei bis fünf Wochen lang überleben, ohne Wasser aber höchstens fünf Tage. Schon lange vorher setzen essenzielle Körper- und Gehirnfunktionen aus, was die Suche nach Wasser dann noch schwieriger werden lässt. Wer sich in die freie Wildnis begibt, hat also zuerst sicherzustellen, dass er sauberes Trinkwasser hat. Das impliziert auch, dass Outdoor-Abenteurer in der Lage sind zu erkennen, welches Süßwasser trinkbar ist und welches nicht. Chemische Präparate, die unreines Wasser säubern und trinkbar machen, sollten ebenfalls mitgeführt werden.

Vorbereitung ist alles - und die sollte nicht erst in der freien Wildnis beginnen!

In manche Abenteuer kann man sich blind stürzen - vielleicht ist das sogar ihr Reiz. Überleben in der Wildnis gehört nicht dazu. Dort hängt das eigene Leben an den zuvor gewonnenen Erkenntnissen, erlangten Überlebenstechniken und einer sorgfältigen Vorbereitung. Für Outdoor-Beginner gilt das umso mehr.


     
        
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