1.200 Führungskräfte machen ernst

Zweiter B For Good Leaders Summit fand am 11./12. Mai 2023 statt

Am 11. und 12. Mai 2023 fand im zweiten Jahr in Folge der B For Good Leaders Summit statt. Unternehmensinhaber, Entrepreneure und Investoren aus aller Welt folgten der Einladung der Organisatoren Marcello Palazzi und Leen Zevenbergen. Die Teilnehmer einte die Vision, ihr Business als treibende Kraft für eine nachhaltigere und gerechtere Welt einzusetzen. forum war für Sie vor Ort.

© Violetta Neumann-WolffWährend auf dem ersten Summit 2022 in Rom knapp 600 Führungskräfte vor Ort waren, war der diesjährige Summit in Amsterdam mit 1200 Teilnehmenden bis auf den letzten Platz ausgebucht. Neben namhaften CEOs waren weitere prominente Gäste zugegen: Zum einen sorgte am ersten Veranstaltungstag die niederländische Königin Máxima für Aufsehen. Zum anderen forderten Repräsentanten indigener Völker aus Kenia, Brasilien und den USA eine stärkere Berücksichtigung spiritueller Weisheit. Mit eindringlicher Stimme und einer Segnung machten sie am Auftaktabend klar, dass Unternehmertum im Einklang mit der Natur geschehen muss und eine Rückverbindung von uns Menschen mit der Erde überlebensnotwendig ist. 

Die Zeit drängt!
Und auch sonst war der Tenor auf Dringlichkeit ausgerichtet: „Die Zeit drängt! Die Zeit zum Reden ist vorbei! Wir müssen JETZT neu handeln". Um dafür neue Wege zu ebnen, gab es neben den Paneldiskussionen moderierte Breakout-Sessions mit sechs verschiedenen Themenschwerpunkten: 
  1. regenerative Wirtschaft
  2. nachhaltige Finanzierung
  3. Unternehmens-Aktivismus
  4. Leadership und Verantwortung
  5. B-Corporations / Business for Good
  6. Lebensmittel
© Violetta Neumann-WolffDie Breakout Sessions waren mit Experten besetzt, die auch auf kritische Fragen, Probleme und Lösungsansätze aus dem Publikum eingingen. Nachfolgend einige Aussagen, die in den Panels und Breakout Sessions herausstachen: 
  • „Es erfordert mehr Mut, als Unternehmen weiterhin unsere Gesellschaft und unseren Planeten zu schädigen, als die richtigen Entscheidungen für eine regenerative Wirtschaft zu treffen".
  • Es bedarf eines neuen Wordings, z.B. „Human Relationships" statt „Human Resources".
  • Wir müssen das „Rauschen" des unorganisierten Aktivismus in eine abgestimmte „Symphonie" überführen.
  • Es benötigt einen „Moonshot", eine positive Vision, um diese rückwärtsgerichtet in radikaler Kollaboration gemeinsam zu realisieren.
  • Externe Kosten müssen auf Basis von radikaler Transparenz noch viel stärker internalisiert werden, sodass am Ende der Preis bspw. eines T-Shirts oder der von Trinkwasser seinem wahren Wert entspricht.
Der Summit bot zahleiche Möglichkeiten, sich mit gleichgesinnten Führungskräften zu vernetzen und Geschäftsbeziehungen einzufädeln. Damit dieser wirtschaftliche Austausch zukünftig über den Summit hinausgehend stattfinden kann, wurde eine Mitgliedschafts-Plattform vorgestellt: „Xchange" bietet nachhaltigkeitsorientierten Personen und Unternehmen die Möglichkeit, über eine Eingabemaske zu suchen und miteinander leicht in Kontakt zu treten. In den nächsten fünf Jahre sollen mehr als 100.000 nachhaltigkeitsorientierte Leader und Organisationen vernetzt werden. Ganz im Sinne der machtvollen Idee: „Business as a force for good."
 
Kontakt: Dr. Violetta Neumann-Wolff | info@violetta-neumann-wolff.com | violetta-neumann-wolff.com



     
        
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