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Mitmacher:innen gesucht!

Jetzt bewerben und die eigene Region zu einer Mitmach-Region machen

100 Mitmach-Regionen: Ob am Bodensee, in Hannover, Schwerin, Winterthur oder Graz: Im deutschsprachigen Raum sind dutzende Regionen auf dem Weg, um den ökologischen und sozialen Wandel vor Ort zu gestalten. Und es kommen immer mehr dazu.

Gemeinsam stark für nachhaltige Lösungen
Ob Bio-Kantinen-Essen aus solidarischer Landwirtschaft, Solarpanele auf öffentlichen Dächern oder Kinder-Fahrrad-Schulbusse: Die Möglichkeiten, sich für ein nachhaltiges Leben einzusetzen, sind vielfältig. Doch wie vernetzt man sich vor Ort dafür, wie findet man Ideen und vor allem: Wie setzt man die Ideen um? Vier Organisationen - die Schweisfurth Stiftung, der wirundjetzt e.V., die Be the Change-Stiftung und die Pioneers of Change - haben sich vorgenommen, Akteur*innen in insgesamt 100 Regionen im deutschsprachigen Raum genau dabei zu unterstützen. Aktive werden dazu ermutigt und befähigt, die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen vor Ort wahr werden zu lassen.

Bei dem Projekt "100 Mitmachregionen" geht es um die vier Handlungsfelder Ernährung, Energie und Verkehr, Finanzen und Wirtschaft sowie sozialer Zusammenhalt. Höhepunkt der Arbeit vor Ort sind die sogenannten Mitmach-Konferenzen: Veranstaltungen, bei denen bis zu 200 Menschen aus einer Region zusammenkommen, um sich zu vernetzen, auszutauschen und gemeinsam an Lösungen für eine nachhaltige Zukunft zu erarbeiten.

45 Regionen schon an Bord
Gestartet wurde 2022 mit einer Auswahl erster Regionen, die sich beteiligen wollten. Interessierte aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Vereinen und dem privaten Bereich waren aufgerufen, sich zu bewerben. Im ersten Schritt wählten die Organisationen 45 Regionen aus, die verlässlich darstellen konnten, nachhaltige Lösungen regional entwickeln und umsetzen zu wollen und zu können. Seitdem bereiten diese die Durchführung ihrer regionalen Mitmach-Konferenzen für das Frühjahr 2023 vor. Ziel ist, das Netzwerk der Aktiven in einer Region zu stärken und die Grundlage für neue Initiativen zu schaffen.

Kontinuierliche professionelle Unterstützung
Die Regionen werden in ihren Vorbereitungen eng begleitet: So gibt unter anderem ein dreiköpfiges Expertenteam der Projektpartner bei Online-Treffen Anregungen für die Planung und Umsetzung der Mitmach-Konferenzen und hilft den Teilnehmer*innen bei auftauchenden Problemen. Es gibt auch einen Online-Kurs, der Methoden aufzeigt, um Akteur*innen zu vernetzen, gemeinsam Maßnahmen zu erarbeiten und Prozesse zu strukturieren. Rege genutzt wird auch eine Online-Plattform zum Austausch untereinander sowie ein Online-Aktions-Pool mit gut nachahmbaren Best Practice Beispielen.

Vernetzung hoch im Kurs
"Den Teilnehmer*innen liegt es sehr am Herzen, vor Ort Transformationsprozesse anzustoßen", erzählt Projektleiterin Heike Bohn von der Schweisfurth Stiftung. "Es ist ihnen aber mindestens ebenso wichtig, dies nicht allein, sondern gemeinsam zu tun. Viele sehen in dem Projekt auch die Möglichkeit, raus aus ihrer eigenen "Bubble" zu kommen und mit Menschen unterschiedlichster Interessen eine bessere Zukunft für alle zu gestalten." Eine zweite Bewerbungsrunde läuft im Frühjahr 2023 für weitere Interessierte. Bis 2024 werden dann rund 100 Mitmach-Konferenzen im deutschsprachigen Raum stattgefunden haben - jede für sich Startpunkt der ökologischen und sozialen Transformation in der eigenen Region.
Kontakt: Heike Bohn, Projektmanagerin Stadt - Land - Tisch bei der Schweisfurth Stiftung, Tel.: 089 - 179595-17 | HBohn@schweisfurth-stiftung.dehttps://mitmach-region.org


     
        
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