Gesellschaft | Bildung, 22.11.2022
Wie sehen unsere Meere morgen aus? Spielerischer Blick in die Zukunft
„Zukunftsbox Meere“ für Schulen und andere Bildungseinrichtungen
Selbst wenn wir fern der Küste wohnen – die Küsten, Meere und Ozeane unseres „blauen Planeten" haben großen Einfluss auf unsere Lebengrundlagen und das Klima. Um den nachhaltigen Umgang mit den marinen Lebensräumen zu fördern, haben die Deutsche Allianz Meeresforschung (DAM) und das Futurium eine „Zukunftsbox Meere" entwickelt: ein Workshop-Format, in dem insbesondere Heranwachsende und deren Lehrkräfte spielerisch Zukunftsszenarien zum Umgang mit dem Meer entwickeln können. Ziel ist, Schüler:innen für die Zukunft der Meere zu begeistern und Lehrkräfte dabei zu unterstützen, zukunftsrelevante Methoden und Inhalte zum Thema langfristig in ihrem Unterricht zu verankern.
Zukunft der Meere entdecken und gestalten
Wie wollen wir mit den Meeren leben? Wie können wir mit den Meeren, Ku?sten und Ozeanen so nachhaltig umgehen, dass wir unsere natu?rlichen Lebensgrundlagen sichern? Mit den Materialien der Zukunftsbox Meere können die Workshop-Teilnehmenden Ideen fu?r eine nachhaltige Zukunft unserer Meere diskutieren und gemeinsam kreative Impulse und Visionen entwickeln. Die Zukunftsbox Meere enthält verschiedene Kartensätze mit Fragen und Themen, die Impulse für die Diskussion liefern. In kleinen Teams werden mögliche Zukunftstrends diskutiert und bewertet, zum Beispiel die Frage, ob wir künftig verstärkt schwimmende Städte bauen sollten, um dem steigenden Meeresspiegel zu begegnen. Was ist an diesem Szenario wünschenswert und was nicht? Die Materialien eignen sich für Schüler:innen jeder Schulform ab Klassenstufe 7 und lassen sich auch gut für Workshops mit Erwachsenen nutzen.
Mit der Zukunftsbox schlüpfen die Anwenderinnen und Anwender in die Rolle von Zukunftsforschenden. Da sich die Zukunft nicht exakt vorhersagen lässt, werden in der Forschung Prognosen erstellt und mehrere mögliche Szenarien betrachtet. Dabei hilft es, sich Zukunftsbilder vorzustellen. Diese Bilder werden in der Box unter anderem mithilfe verschiedener Trendkarten geliefert. Die Anwender:innen können zudem in verschiedene Rollen schlüpfen und die erstellten Zukunftsszenarien beispielsweise aus der Sicht von einer Forscherin, einem Meeresaktivisten oder einer Ökonomin bewerten. Auf diese Weise bietet die Zukunftsbox verschiedene Blickwinkel und Zugangsmöglichkeiten, um einen differenzierten Blick auf die Küsten, Meere und Ozeane zu ermöglichen – ohne moralischen Zeigefinger.
Die Zukunftsbox Meere wurde im Rahmen des Projekts Ocean Future Lab entwickelt, einem Projekt des Wissenschaftsjahres 2022 – Nachgefragt!, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Beteiligt an dem Projekt Ocean Future Lab sind die Deutsche Allianz Meeresforschung (DAM), das Deutsche Meeresmuseum, das Deutsche Schifffahrtsmuseum, das Institute for Art and Innovation sowie das Futurium.
Bestellmöglichkeiten und Download der Zukunftsbox
Die Zukunftsbox Meere kann als kostenlose Druckvorlage auf folgenden Webseiten heruntergeladen werden:
Eine gedruckte Version der Kartensätze und Anleitungen in einer festen Box ist auf Anfrage bei der Deutschen Allianz Meeresforschung erhältlich: kontakt@allianz-meeresforschung.de
Angeboten wird die Zukunftsbox zudem über das Schulnetzwerk des Futuriums sowie über das Netzwerk der „Blauen Schulen" im Rahmen der internationalen Dekade der Meeresforschung für nachhaltige Entwicklung.
Am 24. November bietet das Futurium einen Open Lab Abend mit dem Titel „Mit den Meeren leben, aber wie?" an, in dem die Zukunftsbox Meere eingesetzt wird. Weitere Workshops dazu sind in Planung.
Über die Deutsche Allianz Meeresforschung
Die Deutsche Allianz Meeresforschung (DAM) verbindet 23 führende deutsche Meeresforschungs-Einrichtungen mit dem Ziel, den nachhaltigen Umgang mit den Küsten, Meeren und Ozeanen durch Forschung und Transfer, Datenmanagement und Digitalisierung sowie Koordinierung der Infrastrukturen zu stärken.
Über das Futurium
Das Futurium in Berlin ist ein Haus der Zukünfte. Hier dreht sich alles um die Frage: Wie wollen wir leben? In der Ausstellung können Besucher:innen viele mögliche Zukünfte entdecken, im Forum gemeinsam diskutieren und im Futurium Lab eigene Ideen ausprobieren.
Über das Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt!
#MeineFragefürdieWissenschaft
Das Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt! lädt alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, ihre ganz persönliche Frage für die Wissenschaft zu stellen und dadurch Impulse für potenzielle Zukunftsfelder und zukünftige Forschungsvorhaben zu setzen. Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD).
Kontakt:
Deutsche Allianz Meeresforschung, Dr. Ute Wilhelmsen | wilhelmsen@deutsche-meeresforschung.de | deutsche-meeresforschung.de
Deutsche Allianz Meeresforschung, Dr. Ute Wilhelmsen | wilhelmsen@deutsche-meeresforschung.de | deutsche-meeresforschung.de
Futurium gGmbH, Dr. Christian Engelbrecht | engelbrecht@futurium.de | futurium.de
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