Umwelt | Umweltschutz, 09.10.2022
"Und es geht doch ... Agrarwende JETZT!"
Deutschlandpremiere des Films von Bertram Verhaag
König Charles III. hat ihn besucht, Winfried Kretschmann ist sein Fan, Renate Künast war als Landwirtschaftsministerin a.D. vor Ort, Prof. Dr. Hubert Weiger (B.U.N.D.), BÖLW-Vorsitzender Felix von Löwenstein, Ernst Ulrich von Weizäcker sind regelmäßig zu Gast und Bertram Verhaag hat einen Dokumentarfilm über Rudolf Bühler und die Bauern im Einflussgebiet der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch-Hall (BESH) gedreht. Denn dort in Hohenlohe in Baden-Württemberg ist die ökologische Utopie inzwischen Realität.Zum Film
Es gibt sie noch, die wunderbaren Landschaften mit Wäldern, sauberen Flüssen, saftig grünen Wiesen, auf denen friedlich Kühe grasen, Schweine auf Weiden genüsslich den Boden durchwühlen, Gänse die zu allem etwas sagen müssen lautstark herumschnattern. Schafe die Hänge abgrasen... Die Bauern, denen die Tiere gehören, haben ihr geregeltes Einkommen und sind glücklich gesunde Lebensmittel ohne Tierquälerei und Medikamenten Einsatz zu produzieren und zu verkaufen.
"Und es geht doch ... Agrarwende JETZT!" von Bertram Verhaag hat diese Landschaften besucht, mit den Menschen gesprochen, die Unterstützer und Gegner getroffen. Entstanden ist ein hoch interessanter Dokumentarfilm über den dringend notwendigen Umbau der Agrarindustrie. Kinostart der Denkmal Film Produktion ist am 20. Oktober 2022 im Rahmen der Kino-/ Informationstour im Eigenverleih.
Rudolf Bühler gründete 1988 die BESH und läutete damit die Agrarwende in der gesamten Region Schwäbisch-Hall ein © DENKmal-Film Verhaag GmbHAusgehend von Rudolf Bühler, einem Hohenloher Bauernsohn in der 14. Generation, der 1988 die BESH gründete und damit die Agrarwende in der gesamten Region einläutete, erzählt der bekannteste deutsche Öko-Dokumentarfilmer Bertram Verhaag („Spaltprozesse" (1986), „Der Bauer uns sein Prinz" (2015), „Aus Liebe zum Überleben" (2019), „Wurzeln des Überlebens" (2021)) vom ökologischen Gegenmodell zur industriellen, rein gewinnorientierten Agrarwirtschaft. Dabei fällt der filmische Blick nicht nur auf die ökologische Perspektive, sondern zeigt eindrucksvoll, wie die Agrarwende die soziale, wirtschaftliche und kulturelle Situation der Menschen positiv beeinflusst. Kleinbauern, die kurz vor der Aufgabe ihres Hofes standen, wurde eine faire und auskömmliche Lebensgrundlage ermöglicht.
Schwäbisch-Hällische Schweine liefern hochwertige, biologische Lebensmittel © DENKmal-Film Verhaag GmbHDurch den Aufbau der gesamten Wertschöpfungskette, vom Bauern zum Verbraucher, wurden unzählige Arbeitsplätze geschaffen. Viele Metzger, Bäcker, Käser und Handwerker konnten am Erfolg des Schwäbisch-Hällischen Schweins teilhaben. Durch Direktvermarktung von den Bauern zum Verbraucher ohne Zwischenhandel ist es möglich, die Landwirte fair zu entlohnen. Das sichert das Überleben von Kleinbauern und ermöglicht den Konsumenten einen direkten Zugang zu hochwertigen, biologischen Lebensmitteln.Von Alrun Vogt
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Aktuelles Statement von Produzent und Regisseur Bertram Verhaag zum Film und Thema:
„Eigentlich
müsste die Gesellschaft ökologisch arbeitende Bauern, die
verantwortlich mit dem Boden und den Lebensmitteln umgehen, auf Händen
tragen. Stattdessen werden sie diffamiert und ihnen werden Steine in den
Weg gelegt. Wie blind muss eine Gesellschaft noch werden, bis sie sich gegen die Agrarindustrie und deren fatale Folgen wendet? Eine andere Art der Landwirtschaft ist mehr als überfällig. Im
Angesicht der beängstigenden Situation, in der unsere Welt steckt:
Überschwemmungen, Hitze, Wassernot, qualvolle Nutztierhaltung,
vergiftete Böden und brennende Wälder.... Wir müssen etwas tun!! Mein Anliegen ist und war es, in über 20 Filmen zu guter nachhaltiger
Landwirtschaft Leuchtturm-Projekte zu zeigen, um Bauern, Verarbeitern
und Konsumenten von der gesunden und heilenden Kraft biologischer
Lebensmittel zu überzeugen."
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Hinweis der Redaktion:
Lesen Sie dazu auch den Artikel "Die Geschichte einer Agrarwende" forum Nachhaltig Wirtschaften 02/2022 mit dem Schwerpunkt: Wirtschaft im Wandel - Habeck Superstar?.
Kontakt: ZOOM Medienfabrik GmbH, Felix Neunzerling | office@zoommedienfabrik.de | www.zoommedienfabrik.de
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