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Was ist Pflicht bei einem rechtssicheren Onlineshop?

Eine funktionsfähige Website und ein umfassendes Warensortiment: Wer meint, damit sei es beim Erstellen eines Onlineshops auch schon getan, irrt gewaltig. Denn wer bestimmte Punkte nicht beachtet, muss mit Abmahnungen und womöglich sogar mit gerichtlichen Auseinandersetzungen rechnen. Betreiber eines Onlineshops sollten darauf achten, diesen rechtskonform zu gestalten. Es kann hilfreich sein, von Anfang an einen Anwalt einzustellen oder bei https://www.Yourxpert.de/agb-erstellen-lassen Hilfe zu suchen.

© Samuel Regan Asante, unsplash.comDie Grundlagen eines rechtssicheren Onlineshops
Von AGB bis hin zum Cookie-Banner: Es gibt zahlreiche Fallstricke, über die man beim Erstellen eines Onlineshops stolpern kann. Allgemein gilt es, die Rechtstexte so zu gestalten, dass man sich und seinen Betrieb vor Abmahnungen oder Reklamationen schützt. In diesem Zusammenhang besonders wichtig sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), das Impressum sowie die Angaben zum Widerruf. Außerdem müssen Besucher darüber in Kenntnis gesetzt werden, wie ihre persönlichen Daten erhoben und gespeichert werden. Hierfür gibt es die DSGVO-Richtlinie.

AGB
Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie möglichst neutral formuliert sind und somit für so gut wie jeden Onlineshop gelten. Sie müssen bestimmte Klauseln umfassen. Bestimmte Branchen haben ihre eigenen AGB, die sich mit branchenspezifischen Gegebenheiten auseinandersetzen.

DSGVO
Die Datenschutzgrundverordnung gilt seit Mai 2018 in der gesamten Europäischen Union. Ein wichtiger Bestandteil ist das Cookie-Banner. Besucher einer Website werden dazu aufgefordert, ihre Einwilligung zur Anwendung von Cookies zu geben. Das Cookie-Banner darf das Impressum keinesfalls überdecken. Ist dies jedoch der Fall, droht eine Abmahnung. User entscheiden, welchen Cookies sie zustimmen möchten. Auf Wunsch können sie zudem darauf bestehen, dass ihre Daten nachträglich gänzlich gelöscht werden.

Impressum
Das Impressum enthält die wichtigsten Daten zum Betreiber des Onlineshops. Dazu gehören der Name und die Anschrift des Betreibers ebenso wie die Rechtsform und die Kontaktdaten des Unternehmens. Das Impressum muss von jeder Seite zugänglich und klar markiert sein. Sollten sich die Informationen ändern, muss auch das Impressum umgehend angepasst werden.

Rechtliches zum Bestellvorgang
Als Shopbetreiber möchte man die Customer Journey möglichst reibungslos gestalten. Der Bestellvorgang spielt hier natürlich eine wichtige Rolle. So ist es beispielsweise notwendig, bestimmte Preisangaben einzeln aufzuführen. Mehrwertsteuer und Lieferkosten müssen deutlich angegeben werden. Für bestimmte Warenkategorien gelten eigene Regeln. Daher sollte man sich unbedingt von einem Anwalt beraten lassen.

Wie regelt man den Versand innerhalb und außerhalb der EU?
© Roberto Cortese, unsplash.com
Beim Versand innerhalb bzw. außerhalb der Europäischen Union können sich die Preise ändern. Dies ist darauf zurückzuführen, dass man beim Versand von einem EU-Land in ein anderes EU-Land keine Zollabgaben anfallen. Die Umsatzsteuer ist bereits im Preis inbegriffen. Anders verhält es sich, wenn man seine Waren in ein Land außerhalb der EU versendet. Der Käufer erwirbt den Gegenstand, ohne die in der EU fällige Umsatzsteuer zu zahlen. Am Zoll wird jedoch die Steuer des Ziellandes fällig, außerdem können auch weitere Zollgebühren hinzukommen. Darauf muss auf der Website eines Onlineshops ausdrücklich hingewiesen werden. Die Versandkosten werden ebenfalls nach Land berechnet, wobei verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl stehen. In der Regel sind die Versandkosten in Drittländer höher als innerhalb der EU.

Kundenregistrierung mit doppeltem Opt-in
Früher war es üblich, Neukunden in seinem Onlineshop zu registrieren. Stringente Verordnungen zur Datensicherheit haben jedoch dazu geführt, dass die meisten Betreiber das Double-Opt-in-Verfahren wählen. Hierbei erhalten Kunden eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Nur wer darauf klickt, wird im Onlineshop registriert. Dieses Verfahren soll zufällige Registrierungen unterbinden. Auf diese Weise schützt sich der Betreiber vor Abmahnungen. Andererseits beugt man somit auch Spam-Mails vor.

Wirtschaft | Recht & Normen, 23.08.2022
     
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