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Projekt Massaifrauen „Women of Faith Kenya“

SOFIs WORLD stellt neues Projekt der Hilfe zur Selbsthilfe vor

Ende März 2021 durften wir das Gruppenprojekt Women of Faith Kenya von Massaifrauen kennenlernen. Die 35 Mütter mit jeweils bis zu 10 Kindern leben am Stadtrand von Nairobi in ärmsten, einfachsten Verhältnissen mit dem Allernötigsten zum Überleben. Von den Ehemännern (oft Viehhirten) meist mit der nächsten, jungen Frau im Stich gelassen, verdienen sie sich mit Schmuckhandwerk und saisonalem Ackerbau ein paar Cent hinzu. Die Kinder haben kaum eine Chance auf normale Schulbildung und es gibt weiterhin (obwohl offiziell verboten) noch die weibliche Genitalverstümmelung. Die Mädchen werden oft ab dem Alter von 13 Jahren als Ehefrauen verkauft. Die Frauen haben sich nun in der Selbsthilfegruppe „Women of Faith Kenya" organisiert und sparen geringe Summen an, die dann den bedürftigsten Alten zu Gute kommen.

Meeting der Massaifrauen von 'Women of Faith Kenya' © SOFIs WORLDDie Klimakatastrophe nimmt in Ostafrika mit regelmäßig längeren Dürren und Ernteausfällen immer tragischere Ausmaße an.  Bisher müssen die Mütter 3 bis 4 Stunden täglich mit 20l Kanistern zur nächsten Wasserzapfstelle laufen, um überhaupt etwas zum Trinken, Kochen oder Waschen zu haben. 
 
Hier können wir hervorragend Hilfe zur Selbsthilfe leisten und planen in einem 4-Stufenplan erst die Hütten mit Solarlicht auszustatten, dann Regenwasserspeicherung und sparsame Tröpfchenbewässerung einzurichten und schließlich Biogas und Solarthermie zu etablieren. Für die nötige Zusatzfinanzierung wird eine gesonderte Spendeninitiative gestartet. 
  • Stufe 1: Einfache Elektrifizierung der Hütten mit Solar-PV zur Beleuchtung
  • Stufe 2: Regenwasserspeicherung als vorrangige Trinkwassergewinnung evtl. verbunden mit Tröpfchenbewässerung (Tankgröße 2500 – 5000l)
  • Stufe 3:Biogasanlagen für die Viehbauern mit Stallhaltung
  • Stufe 4: einzelne gemeinschaftliche Solar-Water-Heater zur Heißwassergewinnung
Die erste Stufe mit PV-Anlagen wurde zum Jahreswechsel 21/22 erfolgreich abgeschlossen. Nun können wir mit Beihilfen der Freundesstiftung URBIS FOUNDATION die zweite Phase starten. Es werden an den Wellblechdächern Regenrinnen und am Boden Wassersammeltanks installiert.

© SOFIs WORLD
Parallel werden aber die Gespräche mit den Massaimännern intensiviert, denn bei Biogasanlagen und Solarthermie fordern wir eine finanzielle Beteiligung. Die Reduzierung des durch den steigenden kenianischen Fleischhunger sehr großen Viehbestandes wird dabei zwangsläufig erfolgen, da zur Zeit viele Tiere auf den Weiden verdursten oder keinen Ertrag mehr bringen. Die klassische Rolle des Massaimanns als wandernder Viehhirte wird sich zur Stallhaltung auch mit Milchkühen bei eigenem Futtermittelanbau wandeln müssen. Wir rechnen hier mit einer langsamen Umstellung.

Spendenkonto:
Stiftung SOFIs WORLD - Social Finance
Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee
IBAN: DE75 7115 2570 0012 0796 95

Klaus Hägler organisiert mit mit seiner Stiftung SOFIs WORLD - Social Finance (forum berichtete) Solidarität und Unterstützung für eine große Gruppe von Massaifrauen. Direkt vor Ort arbeiten er und sein Team, um für die Menschen vor Ort die katastrophalen Folgen klimabedingter Missernten zu mildern und ihnen die Nutzung regenerativer Energien zu ermöglichen. Nachdem 35 Hütten mit weit über 100 Kindern mit Solarlicht ausgestattet wurden, startet nun das dringendst benötigte Projekt zur Regenwassersammlung. 
 
Kontakt: SOFIs WORLD - Social Finance, Klaus Hägler | klaus.haegler@sofisworld.netwww.sofisworld.net


     
        
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