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Technik | Energie, 01.02.2021

Rinovasol erweitert Ressourcen in der Produktion

Rinovasol hat sich darauf spezialisiert, gebrauchte Solar- und Photovoltaikpanele aufzuarbeiten, beziehungsweise zu recyceln.

Der Weidener Photovoltaikspezialist Rinovasol hat beim insolventen Solarindustriekonzern Solarworld Produktionsanlagen erworben, um damit die eigenen Linien und Kapazitäten vor allem im Refurbishing von gebrauchten Solarmodulen auszubauen. Rinovasol hat sich darauf spezialisiert, gebrauchte Solar- und Photovoltaikpanele aufzuarbeiten beziehungsweise zu recyceln. Damit werden Module für die weitere Nutzung neu zur Verfügung gestellt und die Lebenszyklen deutlich verlängert. Rinovasol ist in Europa der größte Lösungsanbieter für die Verwertung und Instandsetzung von Solarmodulen. Die Sanierung der Module ist eine kostengünstige und ökologisch sinnvolle Alternative zum Schrottplatz. 96,3 Prozent der gelieferten Module können aufbereitet und dem Markt wieder zugeführt werden.
 
Rinovasol baut durch den Kauf von Produktionsanlagen des insolventen Solarindustriekonzerns Solarworld die eigenen Kapazitäten auf. © Rinovasol"Wir freuen uns, dass wir aus der Insolvenzmasse der Solarworld für uns sehr gut nutzbare Anlagen kaufen konnten. Wir werden damit die Weiterentwicklung unserer automatisierten Produktionsanlagen in Weiden vorantreiben. Dafür bauen wir unseren Produktionsstandort auch derzeit deutlich aus und haben zuletzt knapp 20.000 Quadratmeter für einen Neubau erworben sowie bis zum Jahr 2022 nochmals 1,1 Hektar für die geplanten weiteren Bauabschnitte reserviert", sagt Geschäftsführer Josef Gmeiner. Im neuen Werk seien insgesamt acht automatische Produktionslinien geplant, die in zwei Schichten gefahren würden.

"Mit seiner standardisierten und etablierten Konditionierung für Solarmodule, die nach einer Fehleranalytik für die Veredelung solcher Module durch Beschichtung mit einem Polymer vorgesehen sind, verfügbar Rinovasol über einen Vorsprung im Markt, der durch die Investitionen in die automatischen Linien weiter ausgebaut werden soll. Das eingesetzte Polymer entstand aus einer von Rinovasol durchgeführten Weiterentwicklung, die auf Material aus dem Militär- und Raumfahrtbereich basiert und für das Rinovasol die weltweiten Nutzungsrechte exklusiv besitzt", betont der COO der Rinovasol, Toralf Nitsch.

Der Ausbau der Produktionskapazitäten passt zu den weiteren Planungen für das Jahr 2021. Diese sehen vor, dass auch Lohnsanierungen in Photovoltaikparks, neben der bereits vorhandenen stationären Version in Weiden, ausgeführt werden sollen. Diese Arbeiten beinhalten natürlich auch die Reparatur von Solarmodulen, die auf Grund anderer technischer Mängel ausgefallen sind beziehungsweise daher mit reduzierter Leistung laufen.
 
Josef Gmeiner ist Geschäftsführer des Weidener Photovoltaikspezialisten Rinovasol. © RinovasolDurch den Erwerb von Produktionsanlagen aus der Solarworld-Insolvenzmasse befindet sich Rinovasol in bester Gesellschaft. Das Schweizer Technologieunternehmen Meyer Burger Technologies AG hatte vergangenen Sommer die Solarworld-Modulfabrik in Freiberg für zwölf Millionen Euro gekauft. Meyer Burger will laut Medienberichten in Bitterfeld eine Produktion für Heterojunction-Solarzellen mit einer Jahreskapazität von 400 Megawatt aufbauen, die Modulproduktion soll in Freiberg entstehen.

Über Rinovasol
Solarenergie leistet einen wesentlichen Beitrag zur Energiegewinnung der Zukunft und unterstützt den Kampf gegen den Klimawandel. Daher wächst der Markt für Photovoltaikanlagen auf der ganzen Welt deutlich. Doch was passiert mit alten beziehungsweise beschädigten Solarpanelen? Werden diese einfach entsorgt, führt das zu wirtschaftlichen Verlusten und Umweltschäden und verlangsamt die notwendige Weiterentwicklung des Solarmarktes. Daher hat sich die Rinovasol-Unternehmensgruppe mit ihren verschiedenen Betriebsbereichen darauf spezialisiert, gebrauchte Solar- und Photovoltaikpanele aufzuarbeiten beziehungsweise bestmöglich zu recyceln. Damit werden Module für die weitere Nutzung neu zur Verfügung gestellt und die Lebenszyklen deutlich verlängert. Mit der innovativen Rinovasol-Technologie können so gut wie alle Beschädigungen an Solarmodulen beseitigt werden. Können Module nicht mehr aufgearbeitet werden, werden die verarbeiteten Materialien wie Aluminium, Kunststoff, Glas beziehungsweise Silizium und die Edelmetalle in den Recyclingkreislauf zurückgeführt. Rinovasol führt ausschließlich geprüfte Arbeitsabläufe für das Recycling und die Behandlung von Photovoltaikmodulen durch. Bislang hat Rinovasol bereits knapp eine Million Module aufgearbeitet beziehungsweise recycelt und arbeitet derzeit in 40 Ländern mit Herstellern solcher Module und Betreibern von Photovoltaikanlagen und -parks zusammen. Ebenso bietet Rinovasol seine Dienstleistungen Versicherungsgesellschaften an, die ihre Kosten für Versicherungsschäden aus diesem Bereich verringern wollen und somit diese Bereiche wieder ertragreicher gestalten zu können.
 
Kontakt: Rinovasol Global O and M GmbH, Toralf Nitsch | t.nitsch@rinovasol.com | www.rinovasol.com


     
        
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