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tesa unterstützt "Ärzte ohne Grenzen" mit 1 Million Euro im Kampf gegen Corona

Die Unterstützung von „Ärzte ohne Grenzen" ist nur ein Teil eines groß angelegten Spendenprogramms von tesa.

„Wir möchten als wirtschaftlich gesundes Unternehmen in dieser für viele Menschen schwierigen Zeit mitwirken, an Covid-19-Erkrankten zu helfen und Vorsorge zu ermöglichen", sagt Dr. Norman Goldberg. Der Vorstandsvorsitzende der tesa SE gab bekannt, dass das Unternehmen „Ärzte ohne Grenzen" mit einer Spendensumme in Höhe von 1 Million Euro unterstützt. 

Dr. Norman Goldberg mit dem Spendenscheck im 'tesa Stil' © tesaBereits in den vergangenen Monaten hatte der internationale Klebeband-Konzern mit seinen sogenannten Social Distancing Tapes Krankenhäuser in ganz Deutschland ausgestattet und andere lokale Spendenaktionen initiiert. „Die langjährige humanitäre Arbeit von ‚Ärzte ohne Grenzen‘ und das Konzept, in Zeiten der Corona-Pandemie schnell, unbürokratisch und effizient dort tätig zu werden, wo die Not am größten ist, hat uns überzeugt", erklärt Goldberg.

Eine der größten Einzelspenden 
Die sich weltweit ausbreitende Corona-Pandemie trifft die Bevölkerung hart – vor allem in Ländern, die ohnehin schon von Krieg und Vertreibung, Hungersnöten, Erdbeben und Überschwemmungen stark betroffen sind. „Wir haben uns sehr über die großzügige Zuwendung von tesa gefreut. Diese Summe ist eine der höchsten Einzelspenden, die ein Unternehmen ‚Ärzte ohne Grenzen Deutschland‘ jemals zur Verfügung gestellt hat", sagt Katja Carson. „Das Geld fließt in den globalen Covid-19-Krisenfonds und wird wesentlich dazu beitragen, dass wir sowohl unsere bestehenden Projekte anpassen und weiterführen als auch neue Projekte eröffnen können. Pro Monat werden allein drei Millionen Schutzmasken benötigt", so die stellvertretende Geschäftsführerin von „Ärzte ohne Grenzen Deutschland". 966 Euro sind erforderlich, um ein 45 Quadratmeter großes Zelt anzuschaffen, in dem eine Klinik oder Isolierstation eingerichtet werden kann. 10.400 Euro kosten 650 komplette Sätze Schutzbekleidung. Und 10.800 Euro reichen aus, damit 168.000 Menschen einen Monat lang sauberes Wasser zum Händewaschen haben – ein einfacher, aber wirksamer Schutz vor Ansteckung.

Ärzte ohne Grenzen in Griechenland. © Ärzte ohne GrenzenGegenwärtig unterstützt „Ärzte ohne Grenzen" in mehr als 70 Ländern weltweit die Menschen im Kampf gegen das Corona-Virus. Die Teams vor Ort treffen Maßnahmen zur Infektionskontrolle, führen Screenings durch, richten Isolationsbereiche ein, schulen Mitarbeiter in Kliniken und Pflegeeinrichtungen und klären die Bevölkerung auf. Darüber hinaus werden staatliche bzw. öffentliche Einrichtungen beraten und deren Kapazitäten gestärkt. 

5 Millionen Euro Spendengeld von tesa
Die Unterstützung von „Ärzte ohne Grenzen" ist nur ein Teil eines groß angelegten Spendenprogramms von tesa. Auch weitere Projekte sind in Vorbereitung oder bereits eingeleitet. So sollen neben der akuten Hilfe auch Gelder für Aktivitäten bereitgestellt werden, die langfristig dazu beitragen, Pandemiefolgen zu lindern. „Wir haben ergänzend einen eigenen Fonds eingerichtet, mit dem die tesa Länderorganisationen in allen Regionen der Welt kleinere, lokale Projekte fördern können", sagt Dr. Norman Goldberg. In den vergangenen Wochen hatte die tesa SE bereits 3000 Rollen Warnklebebänder mit einer Länge von 100 Kilometern an mehr als 30 große Krankenhäuser in Deutschland geliefert und die „Tafeln" unterstützt. 

Als Beiersdorf-Tochtergesellschaft beteiligt sich tesa mit diesen Maßnahmen am großen "Care Beyond Skin"-Hilfsprogramm des Mutterkonzerns, dessen Gesamtvolumen 50 Millionen Euro beträgt. Beiersdorf arbeitet seinerseits eng mit internationalen Organisationen und lokalen Behörden zusammen, um den bestmöglichen Beitrag für Menschen in Not zu gewährleisten. Darüber hinaus hat das Unternehmen auf fünf Kontinenten 1.000.000 Liter Desinfektionsmittel für zentrale öffentliche Einrichtungen und Einsatzkräfte in aller Welt hergestellt.

Über „Ärzte ohne Grenzen"
Die 1971 gegründete Hilfsorganisation „Médecins Sans Frontières"/„Ärzte ohne Grenzen" steht parat, wenn in Kriegsgebieten das Leben vieler Menschen bedroht ist, wenn Gesundheitsstrukturen zusammengebrochen sind oder Bevölkerungsgruppen unzureichend versorgt werden. Die vielfältigen Aktivitäten der Teams aus Ärztinnen und Ärzten, Pflegekräften, Hebammen und Logistikern: Sie betreiben Kliniken, bauen Ernährungszentren für Kinder auf, führen Impfkampagnen durch und versorgen Flüchtlinge oder Vertriebene mit Medikamenten, sauberem Trinkwasser, Latrinen und Decken. Die 1993 ins Leben gerufene deutsche Sektion „Ärzte ohne Grenzen" finanziert sich zu rund 90 Prozent aus privaten Zuwendungen. Das ermöglicht es, frei von politischen oder wirtschaftlichen Interessen zu handeln.
 
Über die tesa SE
Die tesa SE ist einer der weltweit führenden Hersteller technischer Klebebänder und selbstklebender Systemlösungen (mehr als 7000 Produkte) für Industrie- und Gewerbekunden sowie Endverbraucher. Seit 2001 ist die tesa SE (4.926 Mitarbeiter) eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Beiersdorf AG (u. a. NIVEA, Eucerin, la prairie). Etwa drei Viertel des Umsatzes der tesa Gruppe (2019: 1.378,7 Mio. Euro) entfallen auf Anwendungen für unterschiedliche Industriebranchen wie Automobil und Elektronik (z. B. Smartphones, Tablet-PCs), Druck & Papier, Building Supply sowie Sicherheitskonzepte für einen effektiven Marken- und Produktschutz. Darüber hinaus entwickelt und produziert tesa als Partner der Pharmaindustrie auch arzneimittelhaltige Pflaster. Knapp ein Viertel des Umsatzes erwirtschaftet tesa mit Produkten für Endverbraucher und professionelle Handwerker. 300 Anwendungen erleichtern unter anderem die Arbeit in Haushalt und Büro.

Kontakt: tesa Corporate Communications, Gunnar von der Geest
gunnar.vondergeest@tesa.com | www.tesa.com

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