Sicherheit im Fokus

Wasserstofftechnologien an der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)

Wasserstoff ist ein Schlüsselelement für die Energiewende. Als sogenannter „grüner" Wasserstoff klimaneutral erzeugt, bietet er große Potenziale, um die CO2-Emissionen in Industrie und Verkehr nachhaltig zu senken. Sowohl bei der Speicherung wie auch beim Transport des Stroms aus Wasser-, Windkraft und Solaranlagen kann der vielseitige Energieträger zum Einsatz kommen. Er hat damit für den Ausbau der erneuerbaren Energien und für die Erreichung der Klimaschutzziele, die sich Deutschland und die EU gesetzt haben, eine zentrale Rolle. An der BAM steht die Sicherheit der innovativen Technologie im Fokus.

Wasserstoff kann in vielen Bereichen der Energiewende zum Einsatz kommen, Quelle: BAM Das Bundeskabinett hat in seiner heutigen Sitzung die Nationale Wasserstoffstrategie von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier verabschiedet. Deutschland will die gesamten Wasserstofftechnologien als Schlüsselelemente der Energiewende weiter etablieren, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft in diesem Bereich stärken und alle damit verbundenen Wertschöpfungsketten nachhaltig in Deutschland sichern. „Ziel ist es, dass Deutschland die Nummer eins in der Welt wird", erklärte Bundeswirtschaftsminister Altmaier dazu. „Wasserstoff wird ein Schlüsselrohstoff für eine erfolgreiche Energiewende sein."

Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), die als Ressortforschungseinrichtung dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) zugeordnet ist, forscht seit vielen Jahren im Bereich der Wasserstofftechnologien. Im Fokus steht dabei immer der Aspekt der Sicherheit. 

Die Untersuchungen reichen von der Entwicklung marktreifer Power-to-Gas-Technologien, über die Entwicklung sicherer und zugleich leichterer Tanks für Wasserstofffahrzeuge bis zur Forschung an großtechnischen Wasserstoffspeichern im EMPIR-Projekt „Mefhysto", bei dem die BAM ein Konsortium aus 14 europäischen Partnerorganisationen koordiniert.
 
„Der heutige Beschluss des Kabinetts ist ein Meilenstein", erklärt BAM-Präsident Prof. Dr.  Ulrich Panne. „An der BAM leisten wir über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg signifikante Beiträge in Chemie, Sicherheits- und Materialtechnik, um die Bundesregierung in ihrem Ziel zu unterstützen, eine Führungsposition in den Wasserstofftechnologien einzunehmen. Wir fördern damit die Innovationskraft Deutschlands in diesem Zukunftsmarkt und im gesamten Bereich der erneuerbaren Energien."
 
Kontakt: Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)

Technik | Energie, 09.06.2020
     
Cover des aktuellen Hefts

Systemwandel - wie wird die große Transformation zur Realität?

forum Nachhaltig 04/2021 stellt sich grundlegenden Fragen zur Veränderung

  • Bildung & SDG
  • Gesellschaft & Politik
  • Finanzen & Klimaschutz
  • Kreislaufwirtschaft & Lieferketten
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
22
JAN
2022
Wir haben es satt!-Demo - Neustart Agrarpolitik jetzt!
#WHES22: Auf die Straße für Bauernhöfe, Tiere und das Klima
10117 Berlin
Alle Veranstaltungen...

Gemeinsam ist es Klimaschutz

natureOffice nimmt Sie mit auf die Reise durch den Klimakosmos - gleich YouTube-Kanal abonnieren und Baum pflanzen!

Energie

Die „Energiekommune des Jahrzehnts“ setzt immer noch eins drauf
Wie Strukturwandel und Klimaschutz gelingen, das zeigen die Menschen im Rhein-Hunsrück-Kreis
B.A.U.M. Insights
Hier könnte Ihre Werbung stehen! Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot

Jetzt auf forum:

Warum wir bei unserem Wohnquartier Kokoni One auf Holz setzen

Deutscher Nachhaltigkeitspreis für Billie Eilish, Joss Stone und Chris De Burgh

Bio-Pionier, Wegbereiter und Qualitätsführer im Bereich Bio-Aromatherapie

Ein mithilfe von erneuerbaren Energien betriebenes Mikronetz soll Strom auf die japanische Insel Okinoerabu bringen

CrossLend strukturiert nachhaltige Anleihe für Bikeleasing, Ergo und MEAG als digitales Asset

Innovatives Ladegerät für E-Autos gewinnt zwei Preise

GROHE verstärkt Nachhaltigkeitsbemühungen im Zuge von COP26

Brita veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2020

  • Global Nature Fund (GNF)
  • Verka VK Kirchliche Vorsorge VVaG
  • B.A.U.M. e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften
  • VDMA Nachhaltigkeitsinitiative Blue Competence
  • Telefónica Germany GmbH & Co. OHG
  • SÜDWIND e.V. - Institut für Ökonomie und Ökumene
  • Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • PEFC Deutschland e. V.
  • TourCert gGmbH