Gesellschaft | Politik, 06.05.2020
Petition für ein Neues Wirtschaftswunder
Individuelle Mitzeichnung beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages
Die Initiative Neues Wirtschaftswunder, ein Zusammenschluss von Vertreter:innen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Umweltverbänden, hat in einer Petition an den Deutschen Bundestag ihre Forderungen aus einen offenem Brief an Bundesregierung und Bundestag eingebracht. Darin wird eine konsequente Ausrichtung zukünftiger Konjunkturhilfen anhand sozial-ökologischer Leitlinien fordert. Der offene Brief wurde bereits von über 100 Institutionen, Unternehmen und Verbänden unterzeichnet.
Um allen Teilen der Gesellschaft eine aktive Form der Unterstützung zu ermöglichen, wurde der offene Brief zeitgleich in Form einer Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht. Diese wurde heute auf der Online-Plattform des Petitionsausschusses zur Unterzeichnung publiziert und kann ab sofort unterzeichnet werden, so Max Hauser von der Initiative Neues Wirtschaftswunder.
Mit der Petition fordert die Initiative Neues Wirtschaftswunder, ein zukünftiges Konjunkturpaket konsequent anhand sozial-ökologischer Leitlinien auszurichten. Fehler früherer Krisen, wie der Finanzkrise, dürfen nicht wiederholt werden. Wie real die Gefahr von "Wiederholungen” ist, verdeutliche die aktuelle Debatte zur Neuauflage einer Abwrackprämie im Rahmen des kürzlichen "Autogipfels”, betont Kerstin Podere von der Initiative Neues Wirtschaftswunder.
Nur die Kombination aus Klimaschutz, sozialen und technischen Innovationen und gesetzlich verankerter Gemeinwohlorientierung mache Deutschland zukunftsfähig – unter Beteiligung der Bürger:innen und einem immer breiter werdenden zivilgesellschaftlichen Bündnis, so Claudine Perlet von der Initiative Neues Wirtschaftswunder. Damit der Petitionsausschuss öffentlich über die Petition berät, sei ein Quorum von 50.000 Unterzeichner:innen nötig. Die direkte Beteiligung der Gesellschaft werde dafür sorgen, dass dieses Thema ganz oben auf der politischen Agenda bleibt, so Hauser.
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