Nachhaltige Lebensmittel, alternativ finanziert

followfood ist kein gewöhnlicher Lebensmittelproduzent

Das Unternehmen followfood denkt Lebensmittelproduktion völlig neu – nachhaltig, ökologisch und regenerativ. Um seine Ziele zu realisieren, setzt es dabei in der Finanzierung auf das bankenunabhängige Factoring.

followfood-Geschäftsführer Jürgen Knoll sieht am Finanzierungsmodell Factoring eine durchaus nachhaltige Facette. © followfishfollowfood ist kein gewöhnlicher Lebensmittelproduzent, das 2007 gegründete Unternehmen setzt auf einhundert Prozent nachhaltig gefangenen Fisch und einhundert Prozent ökologische Landwirtschaft. „Wir sind keine klassische Marke, sondern eine Bewegung. Wir wollen nicht nur Lebensmittel verkaufen, sondern mit unserem Tun die Branche verändern. Denn diese ist aus unserer Sicht dabei, in eine Sackgasse zu laufen, die alle Menschen letztlich sogar die Existenz kosten könnte", sagt Jürgen Knoll, Geschäftsführer von followfood. Man träume von wirklich nachhaltiger Fischerei und möchte Landwirtschaft neu denken. Dazu setzt followfood schon heute auf rein MSC-zertifizierten Wildfang oder Bio-Aquakultur bei Fischen und regenerative Anbaumethoden. Hinzu kommen nachhaltige Ideen wie die Tracking-Codes auf jeder Verpackung. Sie bieten Verbrauchern Transparenz und zeigen die Herkunft eines Produktes.

Fortschrittliche Ideen erfordern zeitgemäße Finanzierung
Für die Finanzierung seiner ehrgeizigen Pläne hat man sich bei followfood frühzeitig für das Factoring-Modell entschieden. Dazu werden offene Forderungen bei Abnehmern an den Partner A.B.S. Global Factoring verkauft. Dieser zahlt die ausstehende Summe umgehend an followfood und kümmert sich um das Management der als Debitoren bezeichneten Schuldner. Besonders angesichts üblicher Zahlungsziele von bis zu 100 Tagen, lohnt sich der Ansatz für den Lebensmittelproduzenten. „Wir haben große Pläne und eine große Vision. Für das damit verbundene Wachstum brauchten wir frühzeitig eine neutrale Finanzierung, die quasi automatisch mitwächst", sagt der followfood-Geschäftsführer und fügt hinzu: „Factoring ermöglicht es uns außerdem, Kunden nach rationalen oder ideellen Werten auszusuchen und nicht danach, wie schnell sie bezahlen."

© followfisch
So läuft das Factoring ab
Zwischen Lebensmittelproduzent und Factoring-Anbieter findet ein permanenter automatischer Datenaustausch statt. Darüber werden alle notwendigen Angaben zu den Forderungen des Kunden übermittelt: An wen ist welche Rechnung rausgegangen? Was sind die Zahlungsziele? A.B.S. Global Factoring kauft in der Folge die Forderungen an und erledigt die Auszahlung an followfood. Die Informationen zur erbrachten Dienstleistung stehen dem Unternehmen zeitnah und transparent zur Verfügung: Neben dem umfangreichen Tages-Reporting hat followfood Zugriff auf ein Kundenportal, das in Echtzeit alle Veränderungen aufzeigt. Zudem erhält das Unternehmen individualisierte Dateien für seine Buchhaltung und Planung.

Was macht Factoring für nachhaltige Unternehmen interessant?
followfood-Geschäftsführer Jürgen Knoll sieht am Finanzierungsmodell Factoring eine durchaus nachhaltige Facette: „Wie bei einer klassischen Bankenfinanzierung mit strengen Ratings achtet der Factor natürlich auch auf eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung. Der Fokus, dauernd Gewinne zu steigern, ist aber sicherlich kleiner als bei vergleichbaren Finanzierungen. Ein weiterer Vorteil liegt im Bilanzbild. Durch den Verkauf der Forderungen ist unsere Bilanz heute deutlich schlanker als sie es ohne Factoring wäre und unsere Eigenkapitalquote hat sich verbessert." Bei A.B.S. Global Factoring hat man auch langjährige Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit jungen und innovativen Unternehmen. Geschäftsleiter Markus Wolf umreißt deren grundlegende Bedürfnisse: „Nachhaltige Unternehmen wie followfood werden immer wieder mit neuen Aufgaben konfrontiert. Sie müssen sich den geänderten Rahmenbedingungen unserer schnelllebigen Zeit permanent flexibel anpassen. Dies erfordert einen starken Fokus auf ihre operative Geschäftstätigkeit sowie strategische Ausrichtung. Hier hält Full-Service-Factoring den Unternehmern den Rücken frei, ohne dass der Kapitalfluss für die Firma verlorengeht. Ganz im Gegenteil: Die Finanzierung wächst mit dem Umsatz." Somit könne man Factoring quasi auch als nachhaltigen Finanzierungsansatz betrachten, denn hierbei würden eigene Ressourcen – die gestellten Forderungen – genutzt, um das Unternehmen zu finanzieren. Damit hat das Modell durchaus Ähnlichkeiten zum natürlichen Kreislauf in einem Ökosystem.

Über followfood:
Das Unternehmen hat seinen Sitz in Friedrichshafen und beschäftigt 30 Mitarbeiter. Es entstand 2007 aus dem Impuls heraus, dass es mit der Lebensmittelproduktion so nicht weitergehen könne. Die Vision, die Meere zu retten, traf den Nerv der Zeit und man wurde schnell zur beliebten Marke für Tiefkühlfisch. Mittlerweile vertreibt followfood über 70 nachhaltige Produkte von der Pizza bis zum Bio-Wein und hegt den Wunsch, auch Landwirtschaft nachhaltig umzukrempeln.
Weitere Informationen:
www.followfood.de

Über die A.B.S. Global Factoring AG:
Der heutige deutsche Marktführer für unabhängiges Full-Service-Factoring begann 1996 als Ein-Mann-Start-up. Der inhabergeführte Finanzdienstleister hat sich seit der Zeit seiner Gründung zu einem verlässlichen Partner gerade für den Mittelstand entwickelt. Das Wiesbadener Unternehmen betreut heute 250 Kunden sowie Partner und verwaltet Debitoren aus 95 Ländern. A.B.S. Global Factoring hat Tochtergesellschaften in Österreich, der Schweiz, Schweden und Slowenien.

Kontakt: A.B.S. Global Factoring AG | sandra.klindworth@abs-ag.com


     
        
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