66 seconds for the future - forum zeigt Zukunftsgestalter:innen und Nachhaltigkeitspionier:innen

Wir brauchen eine neue Wirtschaft!

Wer ist bereit den Status-Quo herauszufordern? Die 8. Internationale Konferenz für Sustainability and Responsibility in Köln gibt Antworten.

Weltveränderer und Querdenker aus mehr als 42 Nationen hinterfragen den Status Quo von Wirtschaft und Gesellschaft und entwickeln neue Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit. Die 8. Internationale Konferenz für Sustainability und Responsibility bietet eine der größten Plattformen um mit internationalen Wissenschaftlern, Thought-Leadern, Sozialunternehmern, Aktivisten, Managern, Politikern, Studenten – kurz gesagt jegliche Art von Change - Makern – Ideen und innovative Lösungsansätze weiterzudenken um eine nachhaltigere Zukunft zu gestalten. Werde Teil eines stetig wachsenden, dynamischen Netzwerkes, das über die Konferenz hinaus eine nachhaltigere Welt gestaltet.

Wie komplex und dynamisch unsere Welt ist, zeigt sich täglich in der Konfrontation mit Kernthemen wie „Digitalisierung", „Verantwortungsvolle Führung" und „Responsible Finance". Mit Blick auf die großen ökonomischen und gesellschaftlichen Veränderungen, die sich daraus ergeben, gilt es den Status Quo von Unternehmen, internationalen Institutionen, Regierungen und der Gesellschaft mutig zu hinterfragen und neuen Ideen Raum zu bieten. Es ist an der Zeit überholte Managementansätze herauszufordern und Lehrbücher neu zu schreiben. 

Die Triple Bottom Line hat versagt - Neue Visionen sind gefragt!
John Elkington, Urvater der Triple Bottom Line © Center for Advanced Sustainable Management (CASM)In diesem Kontext herausfordernder Veränderungen hat John Elkington, der Urvater der Triple Bottom Line, seinen Ansatz hinterfragt wie er uns in einem Interview verrät: „Clearly, the Triple Bottom Line has failed to bury the single bottom line paradigm".
 
Um das Gegensatzdenken zwischen Profit und sozialer Verantwortung zu überwinden, sieht Elkington einen starken Hebel bei disruptiven Start-ups, die die Lösung von gesellschaftlichen Herausforderungen im Kern ihres Geschäftsmodelles verankern. Diese wiederum üben einen starken Druck auf etablierte Unternehmen und ganze Industrien aus. Spätestens mit dem aktuellen Bericht des IPCC ist (wieder einmal) deutlich geworden: Jetzt ist die Zeit mit mutigen Visionen voranzugehen und neue Wege in der Wirtschaft einzuschlagen.

Georg Kell: Verantwortungsvolle, nachhaltige Praxis muss zur Norm werden!
Georg Kell, Begründer des UN Global Compacts © Center for Advanced Sustainable Management (CASM)Der Austausch zwischen den verschiedenen Sphären nachhaltiger Entwicklung ist daher elementar. Es braucht für solche disruptiven Veränderungen einen tiefgehenden Dialog der Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und vor allem eines: Querdenker und verantwortungsvolle Führungskräfte die sich diesen Herausforderungen mutig und aufgeschlossen stellen. Wenn sich die Welt so rasend verändert und zunehmend komplexere Herausforderungen an uns stellt, müssen wir unsere Lehre auf den Prüfstand stellen und angehende Führungskräfte verantwortungsbewusst Ausbilden. CSR und Nachhaltigkeit müssen im Kern aller Managementbereiche fest verankert und mitgedacht werden.
 
Leadership stellt längst nicht mehr nur die reine Erreichung von ökonomischen Zielsetzungen dar, sondern vielmehr die Fähigkeit zu inspirieren und Menschen zu befähigen die Welt zu einem besseren Ort zu machen. „The race is truly on.” sagt Georg Kell, Begründer des UN Global Compacts und Keynote Speaker auf der 8. International Conference on Sustainability & Responsibility in Cologne this November. "Business leaders can now earn a licence to lead by accelerating this shift.”  

Neue Unternehmer und Manager braucht das Land
Glaubenssätze von Führungskräften, die vor 20 Jahren fest etabliert wurden, befinden sich auf dem Prüfungsstand und erweisen sich zunehmend als überholt. Management-Ansätze wie die Reduzierung auf monetäre Wortschöpfung bestimmten in Zeiten von grenzenlosen Ressourcen und starkem wirtschaftlichen Wachstum die unternehmerischen Handlungen. Das zunehmende Bewusstsein über globale Bedingungen wie Ressourcenknappheit, demografischer Veränderungen und Finanzkrisen wurden diese festgefahrenen Paradigmen erschüttert. Im Kontext dieses veränderten Bewusstseins ergeben sich zunehmend wachsende Herausforderungen in der Wertschöpfung von Unternehmen, entscheidende strategische Schlüsselfragen und die Gewissheit, dass gerade in einer globalisierten Welt Gewinne nicht zu Lasten Dritter und der Umwelt gemacht werden dürfen und können. Die Auswirkungen auf die Umwelt und den Menschen müssen also in die Messung des Erfolgs von Unternehmen integriert werden. Damit es uns gelingt eine neue Wirtschaft hervorzubringen, die das Wohl aller verantwortungsvoll in ihrem Kern verankert und innerhalb sozialer Grundbedürfnisse und ökologischer Leitplanken operiert, braucht es jetzt eine neue Generation von Visionären, Querdenkern und Führungskräften.

Mehr Informationen und Anmeldung:
 
Kontakt: Center for Advanced Sustainable Management (CASM)
presse@cbs.de | www.cbs.de


     
        
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