Nachhaltige Begegnungskommunikation

Das war der FAMAB-Sustainability Summit 2018

Am 18. Juni 2018 wurde das Kongresszentrum der Messe Dortmund mit dem zweiten FAMAB-Sustainability Summit zum Anziehungspunkt für 230 Besucher aus den verschiedensten Bereichen der Veranstaltungswirtschaft, der Wissenschaft und den Medien.

Talkrunde „Ohne Diversität und Frauen keine Nachhaltigkeit! Wie machen Veranstaltungen die Vielfalt der Gesellschaft sichtbar?Was bedeutet Nachhaltigkeit in der Live-Kommunikation? Welche Auswirkungen hat die Einführung der CSR-Richtlinie in der Praxis? Welche positiven Beispiele nachhaltiger Begegnungskommunikation gibt es bereits heute und welchen Herausforderungen muss sich die Branche stellen? Fragen, die 40 hochkarätige Referentinnen und Referenten in 30 facettenreichen Vorträgen und Talkrunden beleuchteten. Dabei spiegelte sich die Vielfalt auf der Bühne im Auditorium wider, was vor allem bei den interaktiven Fishbowl Diskussionen mit dem Publikum zu spannenden Perspektivwechseln führte.

Nach der erfolgreichen Premiere der Veranstaltung im letzten Jahr setzten die Veranstalter FAMAB und 2bdifferent bewusst auf ein breiteres inhaltliches Spektrum. So wurden neben den ökonomischen und ökologischen Aspekten in der Begegnungskommunikation vor allem auch das soziale und gesellschaftspolitische Potenzial diskutiert. Angefangen bei der Sichtbarkeit und Rolle von Frauen in der Veranstaltungswirtschaft bis hin zum Thema Inklusion – dem mit „Inklusion – SOZIALHELDEN und Raúl Krauthausen" ein eigenes Forum gewidmet wurde – bekamen Entscheiderinnen und Entscheider aus dem Messebau, der Medientechnik, aus Cateringbetrieben und Eventagenturen, Locations und Messegesellschaften sowie Event- und CSR-Managerinnen und -Manager der Auftraggeberseite Anregungen, was ein Unternehmen und jede/-r einzelne zur Weiterentwicklung von Vielfalt und Teilhabe in der Branche leisten kann.

Gelungene Beispiele nachhaltiger Projektumsetzungen wurden im Forum „Nachhaltige Messe- und Eventprojekte" vorgestellt. Hier konnten sich die Besucher durch professionell realisierte Events in puncto Nachhaltigkeit inspirieren lassen und Anregungen für ihre tägliche Arbeit bei der Konzeption von Projekten mitnehmen. Das Forum „Nachhaltiger Geschäftsbetrieb" zeigte den Gästen vielfältige nachhaltige Handlungsfelder im Unternehmen auf. Dabei ging es neben Möglichkeiten im Prozessdesign und bei Zertifizierungen auch um nachhaltige Lieferketten und dem verantwortungsvollen Umgang mit der wichtigsten Ressource im Unternehmen: den Menschen.
 
Fritz Lietsch moderierte das Forum 'Inklusion' auf dem FAMAB Sustainability Summit. © FAMAB e.V.
Wie nachhaltiges Engagement authentisch kommuniziert werden kann, beleuchtete das Forum „CSR-Kommunikation". Hier konnten sich die Besucher über CSR-Storytelling und die ganzheitliche Integration von CSR in die Unternehmensprozesse informieren. Dem Thema glaubwürdige Kommunikation kam dabei eine entscheidende Rolle zu.

Das breite Spektrum der Themen zeigt: Die Möglichkeiten für Unternehmen aktiv zu werden sind vielfältig, ein Blick auf die Sustainable Development Goals (SDG’s) der Vereinten Nationen (UN) gab hier einen guten Überblick über die verschiedenen Handlungsfelder. Die zentrale Erkenntnis des Tages: Es kommt nicht darauf an alle Punkte sofort umzusetzen, sondern erste Schritte zu gehen. So kann jedes Unternehmen mit einem individuell an die eigenen Bedürfnisse angepassten Beitrag zur nachhaltigen Weiterentwicklung der Branche beitragen.

Für einen intensiveren Einblick in die Inhalte, stehen Ihnen die Präsentationen der Redner ab sofort auf der FAMAB-Website zur Verfügung. Bilder und die filmische Dokumentation finden Sie ebenfalls unter: www.famab.de/sustainability-summit/rueckblick/ 

 
Weitere Video-Statements ausgewählter Akteure des FAMAB-Sustainability Summit 2018 finden Sie in Kürze unter: www.famab.de/sustainability-summit/rueckblick/video-statements/  

Statements zum FAMAB-Sustainability Summit 2018:
„Mein persönlicher Dank gilt den zahlreichen Referentinnen und Referenten, unseren Gästen und den engagierten Sponsoren, die den zweiten FAMAB-Sustainability Summit durch ihre anspruchsvollen Beiträge zu einem solch inspirierenden und vielfältigen Tag gemacht haben. Abseits der Vorträge wurde angeregt diskutiert und die Einladung zum Perspektivwechsel wurde von vielen Gästen dankbar angenommen. Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit in der öffentlichen Wahrnehmung steigt stetig an. Das war deutlich spürbar. Unsere Branche ist hier aufgefordert neu zu denken und innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln. Denn gerade in einer immer komplexer werdenden Welt wird glaubwürdiges, nachhaltiges Handeln stark an Bedeutung zunehmen. Wer die Zeichen heute nicht erkennt, wird es zukünftig sehr wahrscheinlich schmerzlich zu spüren bekommen. Die Gespräche und Begegnungen geben uns als Verband sehr wertvolle Impulse und motivieren uns das Thema weiter voranzutreiben." Jörn Huber, FAMAB-Vorstandsvorsitzender.

„Der diesjährige Summit hat gezeigt, dass nachhaltiges Denken und Handeln in der Branche angekommen ist. Nachhaltigkeit wird immer mehr das neue "Normal". Was nicht heißt, dass alle davon begeistert sind. Allerdings wird die Vorurteilsecke stetig kleiner. Da gibt es noch einiges zu tun. Daran arbeiten wir und freuen uns auf die Fortsetzung in 2019." Jürgen May, Geschäftsführer von 2bdifferent

„Der FAMAB-Sustainability Summit hat es bereits in seinem zweiten Jahr geschafft, die eigene „Filterblase" Messen und Events zu verlassen und sich mit nationalen und globalen AkteurInnen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zu vernetzen. Darüber hinaus waren in der Agenda dieses Mal alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit absolut im Gleichgewicht. So hatten beispielsweise soziale Themen wie Inklusion, Gender-Equality und CSR ebenso viel Raum wie ökonomische und „grüne" Lösungsansätze. Diese Vielfalt an Referentinnen und Referenten, TeilnehmerInnen und Themen hat mich im wahrsten Wortsinn nachhaltig beeindruckt." Helge Thomas, Creative Director und Mitglied der Geschäftsleitung bei pro event live-communication und Moderator des FAMAB-Sustainability Summit.
 
Kontakt: FAMAB e.V. | karin.ruppert@famab.de | www.famab.de


     
        
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