B.A.U.M.-Jahrbuch: Jetzt kostenlos reinlesen!

Neuer OECD-Leitfaden setzt umfassenden Standard für verantwortungsvolles Unternehmerhandeln

Leitfaden konkretisiert die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen

Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland e.V. begrüßt die Veröffentlichung des OECD-Leitfadens zu den Sorgfaltsgrundsätzen für verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln. Der Leitfaden konkretisiert die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen und gibt wichtige Orientierungshilfen.
 
Der Leitfaden rückt den Fokus auf das von den Unternehmen und ihrer Lieferkette ausgehende Risiko für die Menschen, die Umwelt und die Gesellschaft. © moerschy / pixabay.comDabei geht es nicht nur um das Risiko für das Unternehmen, etwa für Bestechung haftbar gemacht zu werden. „Der Leitfaden stellt klar, dass sich Unternehmen um Risiken von Korruption nicht nur bei ihren eigenen Aktivitäten, sondern auch in ihrer gesamten Lieferkette kümmern müssen, und zwar vorrangig dort, wo durch Bestechung Menschenleben oder die Umwelt in Gefahr kommen", sagt Edda Müller, Vorsitzende von Transparency Deutschland.
 
„Der Leitfaden rückt den Fokus auf das von den Unternehmen und ihrer Lieferkette ausgehende Risiko für die Menschen, die Umwelt und die Gesellschaft", sagt Angela Reitmaier, Leiterin der Arbeitsgruppe Internationale Vereinbarungen von Transparency Deutschland. „Die OECD-Leitsätze und der neue Leitfaden schließen die Bekämpfung von Korruption mit ein und gehen damit über den von der Bundesregierung im Dezember 2016 beschlossenen Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) hinaus. Der Leitfaden kann daher auch als ein Vorbild für die Weiterentwicklung des NAPs dienen", so Reitmaier.
 
Der Leitfaden gilt für alle Unternehmen, unabhängig von ihrer Größe, ihren Eigentumsverhältnissen, ihrem Standort oder ihrer Position in der Lieferkette. Er gibt einen Rahmen für risikoabhängige Sorgfaltsprüfungen (due diligence) und erläutert die notwendigen Schritte anhand von Beispielen.
 
Die Umsetzung des Leitfadens ist für die Unternehmen nicht rechtsverbindlich. Er wurde aber nach öffentlicher Anhörung und unter Beteiligung der Unternehmen sowie der Gewerkschaften und der Zivilgesellschaft in einem über zweijährigen Prozess erarbeitet. Transparency Deutschland war in der Beratergruppe vertreten. Aufgrund seines umfassenden Anwendungsbereichs könnte sich der Leitfaden zu dem vielleicht wichtigsten Standard für unternehmerisches Handeln entwickeln.
 
Der OECD-Leitfaden steht online zum Download bereit.
 
Zu Transparency Deutschland
Transparency International Deutschland e. V. arbeitet deutschlandweit an einer effektiven und nachhaltigen Bekämpfung und Eindämmung der Korruption.
 
Kontakt:
Transparency International Deutschland e.V. | presse@transparency.de | www.transparency.de

Gesellschaft | Politik, 30.05.2018

Cover des aktuellen Hefts

Time to eat the dog

forum Nachhaltig Wirtschaften 01/2019

  • Kein Müll!
  • Fridays for the Future
  • Nachhaltigkeit kleidet!
  • Die Insel der Träume
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
24
MAI
2019
Globaler Klimastreik zur Europawahl
Mach die Europawahl zur Klimawahl!
europaweit


21
JUN
2019
ERDFEST 2019
Auf dem Weg zu einer neuen kulturellen Allmende
deutschlandweit


13
SEP
2019
WAVE Germany
World Advanced Vehicle Expedition
deutschlandweit


Alle Veranstaltungen...

Gemeinsam ist es Klimaschutz

natureOffice nimmt Sie mit auf die Reise durch den Klimakosmos - gleich YouTube-Kanal abonnieren und Baum pflanzen!


Philosoph aus Leidenschaft

Angedacht ...
RECHT... zur aktuellen Weltsituation.




  • SÜDWIND e.V. - Institut für Ökonomie und Ökumene
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • Global Nature Fund (GNF)
  • Alfred Ritter GmbH & Co. KG
  • Bayer Aktiengesellschaft
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • Deutsche Telekom AG
  • PEFC Deutschland e. V.
  • VDMA Nachhaltigkeitsinitiative Blue Competence


Bundesweiter Pflanz-Wettbewerb. 1. April bis 31. Juli 2019. Jederzeit anmelden: Alle Flächen, alle Menschen können mitmachen!