32 Prozent der Deutschen können sich vorstellen, ihren Besitz mit anderen zu teilen

Konsumverhalten vieler Menschen wandelt sich

Das Konsumverhalten vieler Menschen wandelt sich grundlegend: »Nutzen statt Besitzen« gewinnt an Bedeutung. Forscher/innen zeigen in einem vom BMBF geförderten Projekt, dass das sogenannte »Sharing« erhebliche Wachstumspotenziale bietet.
 
Zahl der Woche - Sharing © Girls Sharing an Ice Cream Soda | Public Domain Mark 1.0 | https://flic.kr/p/f8osLaImmer mehr Menschen teilen, leihen oder verkaufen ihren Besitz über Onlineplattformen. Dieses Peer-to-Peer Sharing wird von den meisten Deutschen positiv gesehen und gilt als nachhaltige und sinnvolle Möglichkeit, Geld zu sparen und die Umwelt zu schonen. Eine repräsentative Bevölkerungsumfrage zeigt auch: Jeder und jede dritte Deutsche ist bereit, solche Angebote in Zukunft mehr zu nutzen. Peer-to-Peer Sharing könnte also noch mehr wachsen - und so zum nachhaltigen Leben und Wirtschaften beitragen. Das größte Potenzial bietet privates Carsharing: Nutzen es aktuell nur zwei Prozent, können sich zehn Prozent der Deutschen vorstellen, es in Zukunft mehr zu nutzen.
 
Das Forschungsprojekt PeerSharing untersucht, wie Peer-to-Peer Sharing ökologisch wirkt und was Verbraucher/innen hindert oder motiviert, daran teilzuhaben. Projektpartner sind das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) und das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu).
 
Weitere Informationen:

Kontakt: Bundesministerium für Bildung und Forschung | presse@bmbf.bund.de | www.bmbf.de


     
        
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