Besitzer von Solarspeichern fahren auf Elektromobilität ab

Die Installation von beidem erfolgt bei fast dreiviertel der Befragten zeitgleich.

Die aktuelle Erhebung zum EndkundenMonitor von EuPD Research gibt erneut grundlegende Einblicke in die Kaufentscheidungen und Präferenzen von Photovoltaik(PV)-Endkunden. Ein vielversprechender Zusammenhang zwischen Batteriespeicherbesitzer und dem Kauf eines Elektroautos legt nahe, dass PV-Anlagenbesitzer mit Batteriespeicher zur Gruppe der Early Adopter für Elektrofahrzeuge zählen.
 
Batteriespeicher in Verbindung mit dem Besitz / der Kaufabsicht eines E-Autos. © EuPH Research 2018Erste Ergebnisse des EndkundenMonitor 8.0 von EuPD Research zeigen, dass der Großteil der Endkunden sowohl mit ihrer PV-Anlage als auch ihrem Batteriespeicher zufrieden sind. Die Installation von beidem erfolgt bei fast dreiviertel der Befragten zeitgleich. Die Nachrüstung eines Speichergerätes sieht die Mehrzahl der Befragten, die bisher keinen Batteriespeicher installiert haben, dabei in Zukunft. Mit dem Thema Elektromobilität wird im diesjährigen EndkundenMonitor ein Bereich aufgegriffen, der immer mehr an Bedeutung gewinnt. Bei der Befragung zeigt sich, dass dies ebenfalls für die Besitzer und Planer von PV-Anlagen gilt, da die Hälfte der Befragten angeben, sich durchaus sehr für das Thema um Elektromobilität und Elektrofahrzeuge zu interessieren.
 
Eine detailliertere Betrachtung der getroffenen Aussagen der befragten PV-Anlagenbesitzer und -planer gibt außerdem weiteren Aufschluss über potenzielle Kunden von Elektroautos. So lässt sich eine Verbindung zwischen dem Besitz eines Batteriespeichers und der Kaufabsicht eines Elektroautos ziehen. Zunächst einmal sind es bereits rund 17% der Befragten, die sowohl eine PV-Anlage mit Batteriespeicher installiert haben und ein E-Auto besitzen. Diesen Elektroauto-Besitzern wollen sich nach eigenen Aussagen weitere rund 10% der Speicherbesitzer innerhalb des nächsten Jahres anschließen. Außerdem zieht ein Drittel der Speicherbesitzer den Kauf eines E-Autos in Erwägung. Demgegenüber stehen lediglich 9% der Personen, die keinen Batteriespeicher installiert haben und ein E-Auto besitzen. Allerdings hat fast die Hälfte der Befragten ohne Batteriespeicher keinerlei Absicht sich ein Elektroauto anzuschaffen.
 
Diese Ergebnisse zeigen, dass der Besitz eines Batteriespeichers den Kauf eines E-Autos positiv beeinflusst. Abgesehen davon, dass ein Batteriespeicher eine flexiblere Nutzung des selbsterzeugten Stroms aus der eigenen PV-Anlage ermöglicht, kann der so erzeugte Strom zum Aufladen des Elektroautos besser genutzt werden. So ist dies ebenfalls in den Abend- und/oder Nachtstunden und somit auch ohne Sonneneinstrahlung möglich.
 
Bereits zum achten Mal in Folge analysiert das Bonner Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmen EuPD Research im Rahmen des jährlich erscheinenden EndkundenMonitors neben dem Kaufverhalten von PV-Besitzern sowie -Planern ebenfalls aktuelle und potenzielle Trends in diesem Bereich. Die diesjährige Auflage beschäftigt sich mit Themen um PV-Module, Wechselrichter sowie allgemeinen Aspekten wie Stromverbrauch und Finanzierung. Besonderer Fokus liegt erneut auf dem Thema Batteriespeicher, in diesem Jahr insbesondere im Hinblick auf die Art des Speichers (bspw. ob Wand- oder Standgerät, AC-/DC-System/ Hybrid) sowie zusätzlichen Stromdienstleistungen wie Community- oder Cloud-Lösungen. Für die aktuelle Ausgabe wurden insgesamt rund 700 Planer und Besitzer von Photovoltaik-Anlagen befragt. Weitere Informationen zu der Studie können hier eingesehen werden. 

Kontakt:
Christel von Hammel, EuPD Research Sustainable Management GmbH

Technik | Mobilität & Transport, 29.08.2018
     
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