Umwelt | Wasser & Boden, 23.05.2018
Nachhaltiger Klimaschutz für Mensch und Natur im westafrikanischen Togo
dieUmweltDruckerei spendet Wasserfilter für natureOffice-Projekt
dieUmweltDruckerei aus Hannover kompensiert ihre CO2-Emissionen durch ein Klimaschutzprojekt in Togo. Ihre Partnerin vor Ort ist die natureOffice, die kürzlich die UmweltDrucker über das größte ungelöste Problem des Projektes informierte: die regionale Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser!Es werden dringend Wasserfilter benötigt, die das verschmutze Seewasser reinigen, das bisher als Trinkwasserquelle dient.
Das Problem: die TrinkwasserversorgungDas betreffende Klimaschutzprojekt in Togo kümmert sich primär um die regionale Aufforstung, fördert Bildungsprojekte und setzt Infrastrukturmaßnahmen um. Ein Problem bleibt das aride Klima der Region. Die negativen Auswirkungen der Trockenheit liegen auf der Hand: landwirtschaftliche Bewässerung und vor allem die nachhaltige Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser.
Bisherige Brunnenbohrungen lieferten nur begrenzt Wasser und die Reserven sind inzwischen aufgebraucht. Nachbohren ist systembedingt leider nicht möglich. Aus dieser Not heraus hat natureoffice im vergangenen Jahr einen See ausgebaggert und die Deichwände verstärkt. Problematisch bleibt die schlechte Wasserqualität des Sees, der mit krankheitserregenden Keimen versetzt ist.
Die Lösung: der Wasserfilter Paul
Die nachhaltige Lösung des Wasserproblems liefert das Institut für Wasser, Abfall, Umwelt des Fachbereichs Bauingenieur-und Umweltingenieurwesen der Universität Kassel unter Leitung von Prof. Dr. Frechen. Der Fachbereich entwickelte den Prototypen des Wasserfilters Paul. Er ermöglicht eine regionale Grundversorgung mit Trinkwasser, indem verseuchtes Oberflächenwasser aufbereitet wird. Ein ideales Konzept, um aus dem verschmutzen Seewasser in Togo sauberes Trinkwasser für die Bevölkerung zu gewinnen.
Der Effekt: sauberes TrinkwasserDie Filteranlage wird über einen höher liegenden Rohwassertank gespeist und ist in der Lage, pro Tag bis zu 1.500 Liter gefiltertes und nahezu keimfreies Trinkwasser zu liefern. Das Herzstück der Anlage zwischen Roh- und Filterwassertank bildet der Wasserfilter Paul.
„Paul enthält einen Membranfilter, der nicht nur Schmutz, sondern auch Bakterien mit einem Wirkungsgrad von über 99,999 % und Viren zu über 99,9 % aus dem Wasser entfernt."
Der Beitrag der UmweltDruckerei: Spende und Aufbau
Das Konzept hat die MitarbeiterInnen der UmweltDruckerei ebenso beeindruckt wie überzeugt. Sie spenden daher zwei Paul-Wasserfilter im Wert von über 6.000 Euro an das Projekt in Togo. Anfang August 2018 wird Dr. Kevin Riemer-Schadendorf von der UmweltDruckerei gemeinsam mit dem natureOffice-Projektleiter Andreas Weckwert und seinem Team die beiden Wasserfilter vor Ort aufbauen und in Betrieb nehmen.
Kontakt: dieUmweltDruckerei GmbH, Dr. Kevin Riemer-Schadendorf
Zukunft braucht Frieden
forum 02/2026
- Militär & Märkte
- Grüner Wasserstoff
- Moorschutz als Invest
- ESG loves KI
Kaufen...
Abonnieren...
20
MAI
2026
MAI
2026
21
MAI
2026
MAI
2026
Munich Impact Night
Dieser Abend ist für alle, die die Zukunft noch nicht aufgegeben haben
81379 München
Dieser Abend ist für alle, die die Zukunft noch nicht aufgegeben haben
81379 München
20
JUN
2026
JUN
2026
Anzeige
Der Mittelstand im ESG-Dschungel. Sie müssen nicht alles machen. Sie müssen nur wissen, was.
Sie erhalten einen klaren Fahrplan: was jetzt zu tun ist, was Sie auf dem Schirm behalten sollten und was Sie getrost ignorieren können.
Digitalisierung
Neues "Mental Operating System" für Social Media und Ki-SystemeChristoph Quarch plädiert für die Programmierung einer europäischen, humanistischen KI zur Erreichung digitaler Souveränität
Jetzt auf forum:
Kreislaufwirtschaft am Bau & Energie für die Zukunft
Gastfreundschaftslektionen aus Südtirol
Koalition von Ländern treibt beschleunigte Abkehr von fossilen Energien während Energiekrise voran
Deutsche Umwelthilfe widerlegt Mythos angeblich hoher Systemkosten Erneuerbarer Energien
Die Energiewende ist kein Kostenblock – sie ist ein Gewinnmodell für die Regionen




















