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Der Fall Corona im anderen Licht

Dieselben Fachleute – wie schon damals im Vogel- und Schweinegrippe-Skandal

Parallelen sind unverkennbar. Es sind teils sogar die gleichen Schlagzeilen, dieselben Institutionen (beispielsweise die WHO und das Robert-Koch-Institut) und Gesichter – allen voran der „Star-Virologe" Christian Drosten. Bloß stellte sich damals bald heraus, dass die Horrormeldungen übertrieben und teils sogar falsch waren – jedoch nicht ohne Folgen, wie etwa Impfschäden.

Eine Bestandsaufnahme aus etwas anderen Informationsquellen von Alrun Vogt
 
Wer die früheren Zeitungsmeldungen zum Thema Vogel- und Schweinegrippe studiert, muss zu dem Ergebnis kommen, dass die WHO, das Robert-Koch-Institut, Experten wie Herr Drosten, die Pharmalobby und auch andere Akteure ihre Glaubwürdigkeit verwirkt haben und die einzig logische Konsequenz wäre, ihnen nicht noch einmal zu vertrauen. Schauen wir uns an, wie es damals war.

Die Politik der WHO
Welche Rolle spielt die WHO?Während der vermeintlichen Vogelgrippe, die 2003 begann, war der deutsche Tierarzt und Epidemiologe Klaus Stöhr 2005 Leiter des Global-Influenza-Programms und SARS-Forschungskoordinator der Welt-Gesundheits-Organisation (WHO). Bereits 2004 verlautbarte er in einer Pressekonferenz: „Es sind Schätzungen, die die Anzahl der Toten zwischen 2 und 7 Millionen schätzen. Und die Anzahl der Betroffenen wird die Milliarden überschreiten. 25 bis 30 Prozent der Weltbevölkerung werden krank werden." Am Ende waren es bei Menschen einige hundert Fälle weltweit (861 Erkrankungen, 455 Todesfälle, laut Wikipedia), in Deutschland kein einziger. Trotzdem wurden damals schon Medikamente in Millionenhöhe von Regierungen eingekauft.

Anfang 2007 gab Stöhr seinen Posten bei der WHO auf und wechselte in die Impfstoffentwicklung der Pharma-Firma Novartis. Das lässt eine gewisse Nähe von WHO-Mitgliedern zur Pharmaindustrie erahnen, die aus einem Artikel der Frankfurter Rundschau vom 7.6.2010 etwas konkreter wird: „‚Die Glaubwürdigkeit der WHO ist schlimm beschädigt‘, schreibt Fiona Godlee, Chefredakteurin des British Medical Journal (BMJ). Drei Autoren der 2004 erneuerten Richtlinie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Umgang mit Grippe-Pandemien standen auf den Honorarlisten der Pharmakonzerne Roche und Glaxo Smith Kline (GSK). Beide Firmen vertreiben Impfstoffe und Grippemedikamente."

Dem BMJ zufolge erhielten der Infektionsmediziner Fred Hayden (University of Virginia), der Epidemiologe Arnold Monto (University of Michigan) und Karl Nicholson (University of Leicester) Honorare für Vorträge und Beratertätigkeiten, ohne dass die WHO dies transparent gemacht hätte. Hayden verfasste zum Beispiel in den Richtlinien ein Kapitel über den „Gebrauch von antiviralen Mitteln während einer Influenza-Pandemie" und bekam zeitgleich Geld vom Tamiflu-Hersteller Roche. Nicholson schrieb über „pandemische Influenza" und ließ sich von Roche und GSK bezahlen. Monto verfasste den Absatz über den Einsatz von Impfstoffen und erhielt Geld von beiden Firmen.

Im Jahr 2005 erklärte auch die Pharma-Firma Hoffmann-La Roche, das größte Pharmaunternehmen der Welt: „Das Vogelgrippevirus H5N1 könnte möglicherweise der Auslöser einer neuen Pandemie mit bis zu 7 Millionen Todesopfern werden." 

Ende des Jahres 2006 stieß Frau Dr. Petra Graf vom Gesundheitsreferat der Stadt München in dasselbe Horn. Sie rechnete allein in der bayerischen Landeshauptstadt mit bis zu 400.000 Erkrankten und 1.500 Todesfällen durch die Vogelgrippe.

Das Gleiche bei der Schweinegrippe
Eine Schippe draufgelegt wurde dann im Jahr 2009 bei der vermeintlichen Schweinegrippe. Ohne einen wirklich triftigen Grund rief die WHO am 11. Juni 2009 die höchstmögliche Pandemiestufe aus. Im Mai 2009 hatte die WHO zwei wesentliche Punkte der Pandemie-Definition entfernt. Zuvor war eine enorme Anzahl von Todesfällen und Erkrankungen in mehreren Staaten die Bedingung gewesen. Das ist seitdem nicht mehr so. Heute reicht zur Ausrufung einer Pandemie, dass sich ein Erreger schnell und massiv in mindestens zwei der sechs WHO-Regionen ausbreitet. Wie viele Menschen weltweit sterben oder erkranken, ist kein Kriterium mehr für eine Pandemie.

Im oben genannten Artikel der Frankfurter Rundschau heißt es weiter: „‚Kurios‘ nennt Godlee es, dass sämtliche Namen des 16-köpfigen Notfallkomitees, das die WHO-Chefin Margaret Chan bei der Ausrufung der (Schweinegrippe-)Pandemie beraten hatte, ‚nur Leuten innerhalb der WHO bekannt waren.‘ Gerade angesichts der hohen öffentlichen Kosten und des Profits, den die Pharmaindustrie mit der Schweinegrippe-Impfung gemacht habe, sei es doch wichtig zu erfahren, ob die WHO-Entscheidungen ‚frei von kommerziellen Interessen‘ waren, mahnt Godlee."

Panik in den Massenmedien
Nach dem Ausrufen der Schweinegrippe-Pandemie durch die WHO schlug eine Angst-Kampagne sondergleichen los, die wir hier nur bruchstückhaft anhand einiger weniger Beispiele aufzeigen können: „Er ist aggressiv, breitet sich leicht aus und könnte sich weiter verändern", drohte die Münchner TZ am 14. Juni 2009 in Bezug auf das Schweinegrippe-Virus H1N1. Am 7.9.2009 hieß es in der Bild-Zeitung in Bezug auf die WHO-Direktorin Margaret Chan: „WHO warnt: Schweinegrippe nicht mehr zu stoppen!" Weiter war dort zu lesen: „Das Virus H1N1 ist besonders für Schwangere und Personen mit Gesundheitsproblemen extrem gefährlich. Infizierte Personen sollten bei Grippe-Symptomen sofort zum Arzt!" Es folgte Horrormeldung an Horrormeldung.

Ende Oktober 2009 stand da etwa bei „Bild" zur Schweinegrippe: „Professor befürchtet in Deutschland 35.000 Tote!" Dazu wurden 30 Millionen Infizierte und extreme Krankheitsverläufe allein in Deutschland prognostiziert. Der Experte, auf den man sich bezog, war Prof. Dr. med. Adolf Windorfen, ein Träger des Bundesverdienstkreuzes, Seuchenexperte und von 1997 bis 2006 Leiter des Niedersächsischen Landesgesundheitsamts. Er beriet damals die WHO. Am Ende hatte sich Windorfen, wenn man nach den offiziellen Zahlen geht, um mehr als das Hundertfache verschätzt: „In Deutschland wurden dem Robert-Koch-Institut von April 2009 bis Anfang Mai 2010 rund 226.000 bestätigte Fälle der Schweinegrippe und 250 ihr zurechenbare Todesfälle übermittelt" (Wikipedia).

Richtig geschmacklos wurde es dann im November 2009, als die deutschen Medien, man kann es nicht anders sagen, eine 15-jährige Schweinegrippe-Tote herbeilogen. Die Bild-Zeitung titelte: „Schweinegrippe: Tote Büsra (15) – so trauern ihre besten Freundinnen." Auch die RTL-Nachrichten berichteten: „Sie war doch so lebenslustig: Die 15-jährige Schülerin aus Kassel ist das 12. Todesopfer, das die Schweinegrippe fordert." Dabei war Büsra offensichtlich primär an einer Herzmuskelentzündung gestorben. „Im Moment gibt es keinen Hinweis darauf, dass die Schülerin an der Schweinegrippe gestorben ist", sagte der Stadtsprecher Hans-Jürgen Schweinsberg.

Luftnummern: Das Robert-Koch-Institut und die falschen Voraussagen
Doch selbst das Robert-Koch-Institut führte den Fall Büsra in seiner Statistik der Schweinegrippetoten. Ist das wissenschaftlich seriös?

„Die Zahl der Infizierten in Deutschland erhöhte sich im Juli 2009 plötzlich markant auf 3.400", berichtete Focus Online am 27. Juli 2009. Allein in der vergangenen Woche seien innerhalb von drei Tagen in der Bundesrepublik 1.500 neue Fälle gemeldet worden, meldete Focus unter Berufung auf den Vizepräsidenten des Robert-Koch-Instituts, Reinhard Burger. Dieser wird in dem Focus-Artikel wie folgt zitiert: „Die Pandemie ist in der Tat angekommen, das neue Virus hat sich innerhalb von zwei Monaten über die ganze Welt verbreitet, so schnell ging das noch nie!" 

Schon am 1. August waren es laut Bild-Zeitung plötzlich 6.000 Infizierte. Und für den Herbst rechnete die Europäische Union mit 1 Million Infizierter und vielen Toten. Deuteten die damals rasant ansteigenden Fallzahlen auf eine Gefahr hin? Nein, kein bisschen! Es wurde schlicht grundlos Panik geschürt!
Dass für Panik damals kein Grund bestand, erkannten im Nachhinein viele Nachrichtensendungen. In der ARD-Monitorsendung „Milliardengrab Schweinegrippe: Wer steuert die WHO?" sagte der Grippe-Experte John Jefferson: „Es war eigentlich schon früh klar, dass das eine Luftnummer war. Die ersten Zahlen aus Australien hatten gezeigt, dass das eine ganz milde Grippe sein würde. Aber das wurde komplett ignoriert." Die Reporter der ARD stellten fest: „Heute steht fest: Das Schweinegrippe-Virus verdrängte sogar das gefährlichere regionale Grippe-Virus. Für Deutschland hieß das die Verdrängung tausender Grippetoter wie in anderen Jahren durch 255 bestätigte Todesfälle durch Schweinegrippe im letzten Winter."

„Das war mal schön in diesem Jahr"
Nachdem sich die Horror-Szenarien zur Schweinegrippe monatelang durch die Schlagzeilen gezogen hatten, war das Ergebnis also sogar gegenläufig: ein im Vergleich harmloses Grippejahr auf der ganzen Welt und damit ein Skandal erster Güte, was Politik und Medien hier veranstaltet hatten. In derselben ARD-Dokumentation sagte Prof. Dr. Ulrich Keil, Epidemiologe der Universität Münster, über die Schweinegrippe: „Wäre die Pandemiestufe 6 nicht ausgerufen worden, dann hätten wir nichts davon bemerkt. Und wir hätten gesagt: Das war aber jetzt ein milder Verlauf, das war mal schön in diesem Jahr."

Auch im Robert-Koch-Institut bestand (und besteht?) eine bemerkenswerte Nähe zur Pharmaindustrie, worauf ein Artikel der Frankfurter Rundschau hinweist: „Auch die die Bundesländer beratende ‚Ständige Impfkommission‘ (Stiko) am Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin steht immer wieder in der Kritik. Denn die Mehrzahl ihrer Mitglieder verfügt über gute bis sehr gute Verbindungen zur Pharmaindustrie. Seit einiger Zeit sind sie allerdings verpflichtet, diese Verbindungen in Form von ‚Selbstauskünften‘ offenzulegen. Ergebnis: Nur drei der 16 Experten sind ‚pharma-frei‘. Der Rest sitzt entweder in Gremien, die von Impfstoffherstellern unterstützt werden, plant Impfstudien mit den Herstellern, kassiert Honorare für Vorträge oder publiziert zu Impfthemen in Zeitschriften und anderen Medien, die teilweise von den Herstellern bezahlt werden. Nachzulesen ist das alles auf der Website des RKI."

Prof. Drosten
Nachdem der Schweinegrippe-Hype langsam wieder abgeklungen war und der Bluff der WHO allmählich offenbar wurde, kam der momentane ‚Star-Virologe‘ und Regierungsberater Christian Drosten in der Süddeutschen Zeitung zu Wort, der das tote Pferd weiterritt. Der angsteinflößende Titel vom 17. Mai 2010: „Die Welle hat begonnen." Der Wortlaut der Zeitung: „Die Schweinegrippe breitet sich immer schneller in Deutschland aus. In der 43. Kalenderwoche sind 3.075 Personen neu erkrankt, wie das Robert-Koch-Institut am Montag mitteilte. In der 42. Kalenderwoche habe die Zahl der Neuerkrankungen noch bei 1.860 gelegen. Insgesamt sind nach Angaben des RKI deutschlandweit bislang 29.907 Fälle der neuen Grippe registriert worden. ‚Die Welle hat begonnen‘, sagte der Präsident des RKI, Jörg Hacker. Der Leiter des Instituts für Virologie der Universität Bonn, Prof. Christian Drosten sagte, […] er gehe davon aus, dass die Welle von Süddeutschland aus in einem Zeitraum von fünf bis sechs Wochen über Deutschland hinwegziehen werde. Nach RKI-Zahlen sind allein in Bayern seit Ausbruch der Pandemie im April fast 7.500 Fälle registriert worden. Zwei Menschen starben im Freistaat an der Infektion. Drosten rief dringend dazu auf, sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen: ‚Bei der Erkrankung handelt es sich um eine schwerwiegende allgemeine Virusinfektion, die erheblich stärkere Nebenwirkungen zeitigt, als sich irgendjemand vom schlimmsten Impfstoff vorstellen kann.‘"

Impfstoff mit Nebenwirkungen
Inzwischen ist es nachgewiesen, dass Schweinegrippe-Impfungen damals schwere Nebenwirkungen verursachten, also genau die Impfungen, die Drosten hier empfahl. Der Spiegel am 13.5.2016: „Schaden nach Schweineimpfung. Schweden entschädigt Narkolepsie-Patienten. Nach der Schweinegrippe-Impfung erkrankten in Europa auffällig viele Menschen an Narkolepsie (d.i. Schlafkrankheit). Schweden zahlt den Betroffenen jetzt bis zu eine Million Euro. Vielen genügt das nicht."

Es handelte sich in Schweden, wie auch in Finnland, um hunderte nachgewiesene Impfschäden durch GlaxoSmithKlines Mittel Pandemrix. Der Hersteller räumte im Jahr 2013 Medienberichten zufolge ein, dass seit Einführung des Impfstoffs in ganz Europa 795 Menschen eine Narkolepsie entwickelt hätten."
Deutschland gab zu Schweinegrippezeiten satte 700 Millionen Euro für Pandemrix aus. Besonders brisant: Christian Drosten, der im Mai 2010 in der Süddeutschen Zeitung eine solche Impfung empfahl, hatte 2004 den GlaxoSmithKline-Förderpreis für Klinische Imfektiologie bekommen.

Doch Drostens Aufforderung nützte nicht viel. Die meisten Deutschen hatten immer noch keine Lust auf eine Schweinegrippe-Impfung. Und die von La Roche und GlaxoSmithKline eingekauften Medikamente blieben bei den Regierungen liegen, die sie 2009 aufgrund der Schweinegrippe-Hysterie eingekauft hatten. Die Warnung Drostens und des Robert-Koch-Instituts entpuppten sich daraufhin wieder als Unsinn. Es gab keinen Grund zur Sorge.

Aussichten
Warum werden heute im Fall Corona aus den Fehlern und Desinformationen der Vergangenheit keine Konsequenzen gezogen? Eigentlich hätten spätestens nach der harmlosen Schweinegrippe alle verantwortlichen Personen und Institutionen wirklich die Glaubwürdigkeit verlieren müssen. Ihre Verlautbarungen müssten heute mit allerhöchster Skepsis betrachtet werden. Wie ist es möglich, dass wir heute denselben Institutionen weiter vertrauen, die teilweise ein Programm abspulen, das wie eine Wiederholung der grundlosen Schreckensszenarien rund um Schweine- und Vogelgrippe wirkt? Darüber sollten wir nachdenken.

Der vorausgehende Text ist im Wesentlichen eine leicht gekürzte und ein wenig ergänzte Abschrift des YouTube-Videos „Sch(w)ein(e)journalismus: Wie damals, so heute?" der Schweizer Express-Zeitung – mit freundlicher Genehmigung.

Die Irreführung mit den Corona-Zahlen
Dem investigativen Journalisten Paul Schreyer haben wir zu verdanken, dass herauskam, wie die scheinbar sprunghafte Zunahme der Corona-Infizierten im März zustande kam. Er wurde in seinen hartnäckigen Anfragen an das RKI und das Bundesgesundheitsministerium auf den Lagebericht des RIK vom Donnerstag, 26. März 2020, verwiesen, in dem zum ersten Mal die Anzahl der Tests veröffentlicht wurde. Im Online-Magazin „multipolar" berichtet Schreyer:
 
„Ein Blick in diesen Bericht zeigt nun erstmals: Der Anstieg der Fallzahlen wurde durch Regierung und Medien bislang stark irreführend präsentiert. Auf Seite 6 des Lageberichts findet sich eine Tabelle zur Anzahl der Tests in den Kalenderwochen 11 und 12. […] Was man bislang nicht wusste: Die Anzahl der durchgeführten Tests in Deutschland betrug in KW 11 knapp 130.000, in KW 12 aber fast 350.000. Nicht nur die Zahl der positiv getesteten Fälle hat sich also ungefähr verdreifacht, sondern auch die Menge der Tests. Die tatsächliche Steigerung der Fälle, bezogen auf die Anzahl der Tests, beträgt lediglich einen (!) Prozentpunkt. […] Im folgenden Lagebericht vom 27.3. wurden die Informationen übrigens wieder entfernt – sie finden sich also bislang ausschließlich im Lagebericht vom 26.3. Es scheint, als sei die Behörde nicht an einer größeren Verbreitung dieser Daten interessiert."

Interessant ist auch, was das statistische Bundesamt über die Sterberate im März 2020 mitteilt: „Auch im März 2020 [...] ist bei einer monatsweisen Betrachtung kein auffälliger Anstieg der Sterbefallzahlen im Vergleich zu den Vorjahren erkennbar." Die Zahlen liegen sogar sehr deutlich unter der März-Sterberate der Vorjahre. 

Wenn alles in allem der jetzige „Lock-down" eine effektive und rechtlich zulässige Maßnahme zur Verhinderung von Todesfällen in der Covid-19-Epidemie in Deutschland war, dann kann die Bundesregierung ab jetzt jedes Jahr das Grundgesetz saisonal außer Kraft setzen. Das darf nicht sein!

Alrun Vogt studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Linguistik mit den Schwerpunkten „Theorien der gerechten Verteilung" und Wirtschaftsgeschichte. Sie arbeitete für die Süddeutsche Zeitung und lehrt zum Thema Geld- und Wirtschaftsordnung. In ihrem Buch „Wirtschaft anders denken" deckt sie auf leicht verständliche Weise die Mechanismen und Hintergründe unseres Geld- und Wirtschaftssystems auf und beschreibt die maßlosen Spekulationen als zwangsläufige Symptome dieses Systems. 

Gesellschaft | Politik, 07.05.2020
     
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