Der pervertierte Willen zur Macht
Wer die neue Rechte bekämpfen will, muss ihre innere Logik verstehen

Was ist los in Deutschland? Woher dieses Auflodern rechter Gesinnung? Zu dieser Frage präsentieren wir Ihnen die streitbaren Gedanken unseres Philosophen Christoph Quarch, der Nietzsche zu Rate zieht um Lösungen zu Chemnitz und den neuen Rechten zu finden…


Das heilige Spiel
Warum Fußball ein Geschenk des Himmels ist

Fußball sieht nicht nur aus wie Religion, Fußball ist Religion. Es ist eine kühne These, mit der sich der Philosoph Christoph Quarch („Rettet das Spiel!“) einen Reim darauf zu machen versucht, warum Fußball die Menschen auf der ganzen Welt begeistert.


Angedacht ...
RECHT... zur aktuellen Weltsituation.

Was man heute gemeinhin als „Regierende“ nennt, sollte man besser „Diener der Gesetze“ nennen, nicht um der Neuschöpfung von Worten willen, sondern weil ich glaube, dass von mehr als allem anderen davon sowohl das Wohl eines Gemeinwesens abhängt als auch sein Gegenteil.


Angedacht...
Wesen der Verbundenheit. Unsere Identität verdankt sich den Beziehungen, in denen wir stehen.

Gnothi sauton – Erkenne dich selbst! Am Anfang der Philosophie steht der Appell zur Selbsterkenntnis. Apollon, der Gott der Dichter und Denker, ruft durch eine Inschrift an seinem Tempel zu Delphi jedem Menschen zu: Erkenne dich selbst!


Angedacht...
Kunstgriff der Natur. Warum wir unsere Endlichkeit bejahen sollen

„Der Tod“, notierte einst ein junger Schweizer Theologe namens Johann Christoph Tobler, sei gar nichts anderes ein „Kunstgriff“ der Natur, um „möglichst viel Leben zu haben.“ So leichtfüßig das Wort daher kommt, so tiefsinnig ist es.


Angedacht...
Verantwortung. Eine philosophische Betrachtung zur aktuellen politischen Situation

Fortwährend wird zur Verantwortung gerufen und gemahnt. Und mit jedem dieser Rufe verwässert dieses Wort mehr – bis dahin, dass es zur rhetorischen Waffe derer geworden ist, die mit seiner Hilfe ihre höchst eigenen Interessen durchsetzen wollen.


Angedacht...
Von Männern und Frauen. Ein Zwischenruf zur Weinstein Affäre

Das grundlegende Credo der feministischen Theorie besagt, Geschlechteridentitäten seien kulturelle oder soziale Konstrukte. Dabei aber wurde eines vernachlässigt – und das fliegt uns heute zunehmend um die Ohren: Es ist bislang nicht gelungen, auf eine irgendwie befriedigende Weise eine neue, tragfähige Codierung von „männlich" und „weiblich" zu finden.


Angedacht...
Jenseits von Optimismus und Pessimismus

Wir alle sehnen uns nach Optimismus. Wir freuen uns, wenn einer kommt, der uns versichert: 'Jawoll, wir schaffen das'. Wir wollen gerne zuversichtlich in die Zukunft schauen, denn nur, wo uns der Horizont, auf den wir zugehen, verheißungsvoll erscheint, fühlen wir uns motiviert und voller Tatendrang.


Angedacht…
Gier

Will man die Welt der Gegenwart verstehen, kommt man nicht darum herum, sich mit dem Thema 'Gier' zu befassen. Gier ist nicht böse, aber Gier ist auch nicht gut. Was ist sie dann? Das eigentliche Problem liegt darin, dass Gier kultiviert werden muss, um dem Menschen zum Guten zu gereichen. Sie muss erwachsen werden, reifen – und das kann sie nur, wenn sie ein Ziel und eine Grenze hat; und zwar ein Ziel und eine Grenze, die dem Leben dienen.


Angedacht…
Grenzen

Das größte Thema unserer Zeit heißt Grenzen. Wer hätte das gedacht? Wir waren auf dem Weg zur Grenzenlosigkeit, wir fuhren durch Europa ohne Grenzkontrollen, die innerdeutsche Grenze fiel, die Grenze zwischen West und Ost wurde porös.


Das Büro 4.0 als Gewächshaus für Kreativität
Eine philosophische Betrachtung von Christoph Quarch

Die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt stellt diejenigen vor neuartige Herausforderungen, die ­Arbeitsräume entwerfen, gestalten und einrichten. Ihre Kernaufgabe wird darin bestehen, Räume zu schaffen, in denen Menschen ihr geistiges und emotionales Potenzial entfalten können.


Das große Trotzdem
Lasst uns Weihnachten feiern: das Fest der Menschenliebe

Der Angriff galt dem Weihnachtsfest – dem Fest der Liebe. Als solches sollten wir es jetzt doppelt bewusst und inbrünstig feiern. Dafür muss man kein Christ sein, dafür reicht es, ein fühlender Mensch zu sein. Werden wir uns dessen bewusst, dass unsere europäische Kultur in der Liebe zum Leben gründet und nicht in Hass und Gewalt!


Vertrauen
Der Philosoph Christoph Quarch schreibt über eine der wichtigsten Ressourcen unseres Lebens.

Und schlägt vor, dieses Jahr zu Weihnachten Vertrauen zu schenken. Denn wer Vertrauen schenkt, darf darauf hoffen, dass auch ihm Vertrauen geschenkt wird: das Kostbarste, was uns in dieser Zeit gegeben ist.


Angriff der Spielverderber
Wenn das Spielfeld zum Marktplatz wird

Der größte Publikumsmagnet auf Erden ist ein Spiel. Das muss zu denken geben. Noch mehr zu denken geben muss, was um das Fußballspiel herum geschieht: finstere Machenschaften, Wettskandale, Korruption, die totale Vermarktung. Die Enthüllungen rund um den Weltfußballverband FIFA und den Deutschen Fußballbund DFB vermitteln wohl erst eine schwache Ahnung davon, wie sehr das Lieblingsspiel so vieler Menschen in die Klauen eines allem Spiel abholden Ungeistes geraten ist. Von allen Seiten ist das Spiel vom Business umstellt.


Die Verantwortung der Medien
Wir verbeugen uns vor denen, die unsere Moral verachten

Aufmerksamkeit ist eine endliche Ressource. Deshalb ist man gut beraten, eine gewisse Sorgfalt darauf zu verwenden, wem man seine Aufmerksamkeit schenkt. Denn dem Gegenstand unserer Aufmerksamkeit gewähren wir Macht und Energie.


Geduld
Auch das wusste Goethe: Geduld passt nicht in eine Welt, die Zeit zu einer Ware macht

Geduldig sein hingegen heißt: das Leben ernst nehmen; die Dinge so wachsen lassen, wie sie wachsen müssen - nicht wie wir es gerne hätten.


So können wir sinnvoll dem Terror begegnen: Ein Aufruf zum Tätigwerden!
Es gibt auch Freiheitspflichten

Wir haben viel zu lange ignoriert, dass Freiheit nicht allein aus Freiheitsrechten besteht. Unterstützen Sie die Petition für die Einführung eines europäischen Bürgerdienstes.


Kein Ruck. Deutschland bleibt in der Komfortzone
Eine Woche nach den Terroranschlägen hat sich die Aufregung gelegt

Der Philosoph Christoph Quarch sieht fruchtlose Debatten und die Wiederholung altbekannter moralinsaurer Diskurse statt der erhofften Belebung des Gemeinsinns.


Es ist Krieg. Werden wir dem gewachsen sein?
Der Philosoph Christoph Quarch stellt fest, dass sich die Barbarei nur mit Geist bezwingen lässt.

Wir weinen mit Paris. Das Grauen macht sprachlos. Aber Schweigen ist auch keine Lösung. Wir müssen reden über das Geschehene, müssen versuchen, uns dazu zu verhalten.


10. FestSpiele des Denkens in Weimar
Ein Interview zum Thema „Weisheit" mit Dr. phil. Christoph Quarch.

Als Autor, Publizist, Berater und Seminarleiter greift er auf die großen Werke der abendländischen Philosophen zurück, um diese in eine zeitgemäße Lebenskunst und Weltdeutung zu übersetzen.


Open Letter to Hellas, the Hellenic People and Alexis Tsipras in particular
Dear Hellas,

Im offenen Brief dankt der Philosoph und forum-Autor Christoph Quarch dem Griechischen Volk für die Verteidigung kultureller und humanitärer Werte.


Kein Europa ohne Hellas
Schulden hin und her. Der Geist verbietet einen Grexit

Der Philosoph Christoph Quarch vertritt die Meinung, dass ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone den Geist Europas töten wird.


Gunst
Christoph Quarch liebt die vergessenen Worte

Wer anderen günstig ist, kennt keinen Neid. Er lebt nicht im Vergleich, ist nicht getrieben von der Frage: Warum hat der etwas, das ich nicht habe?


Tsipras kämpft mit den Erinnyen
Der Philosoph Christoph Quarch blickt zurück in die (griechische) Geschichte

Im Hintergrund der politischen Turbulenzen in Griechenland steht eine epochale Auseinandersetzung um die künftige Weltordnung.


Gemeinsinn
Der Philosoph Christoph Quarch fragt: Haben wir noch einen Sinn für Zugehörigkeit?

Oder neigen wir nicht alle dazu, zunächst unsere Schäfchen ins Trockene zu bringen und erst dann nach dem Ganzen zu fragen?


Auf das Klima kommt es an [21.01.2015]
Entscheidend für die betriebliche Gesundheitsvorsorge ist eine gesunde Unternehmenskultur

Angedacht... [17.09.2014]
Kampf um Werte - von Christoph Quarch

Eine Ode an das Spiel [23.07.2014]
Fußball als letzte Bastion der Lebendigkeit


Cover des aktuellen Hefts

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