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Drop for Life – Wasser für Mosambik!

Gemeinschaftsprojekt stärkt Cotton made in Africa-Baumwollbauern

Sauberes Trinkwasser und eine ausreichende Sanitärversorgung sind hierzulande eine Selbstverständlichkeit – im ländlichen Afrika dagegen kostbare Güter. Den Menschen in den Anbauregionen von Cotton made in Africa ab sofort Zugang zu sauberem Wasser und hygienischen Lebensbedingungen zu verschaffen, hat sich OTTO in Kooperation mit der Aid by Trade Foundation, Care Mosambik, der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie der Baumwollgesellschaft Plexus zum Ziel gesetzt. Insgesamt investieren die Partner dafür 300.000 Euro in Mosambik.
 
Die Frauen sind verantwortlich für die Wasserversorgung. © OTTOEin Volumen von 1.350 Tonnen CmiA Baumwolle hat allein im letzten Jahr die OTTO Einzelgesellschaft in ihren Textilien verarbeitet. Dies entspricht einem Anteil von 33% an den Eigenmarken. Tendenz weiter steigend. Darüber hinaus macht sich das Unternehmen ab sofort auch direkt vor Ort für die Menschen in den afrikanischen Baumwollanbaugebieten Cotton made in Africas stark. Im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts „Drop for Life" setzen sich die Partner für eine verbesserte Wasser-, Sanitär- und Hygieneversorgung der ländlichen Bevölkerung ein und erreichen damit bis zu 30.000 Menschen in Mosambik. Severina Bilale, CmiA-Baumwollbäuerin, ist eine von ihnen. Unter folgendem Link erhalten Sie einen Einblick in ihre Lebensumstände und das Projekt.
 
Insgesamt werden bis Mitte 2016 in mindestens 16 Dörfern der Baumwollanbauregion Capo Delgado in Mosambik Brunnen und Sanitäreinrichtungen errichtet. Durch Sensibilisierungsmaßnahmen wird das Bewusstsein der lokalen Bevölkerung für gesundheitsfördernde Maßnahmen gestärkt. Sie lernen sowohl die Bedeutung einer sauberen Trinkwasser- und Sanitärversorgung kennen als auch eigenständig Sanitäranlagen zu bauen und in Stand zu halten. Eigens dafür einberufende Komitees werden sich um den nachhaltigen Gebrauch der angelegten Wasserstellen und Latrinen kümmern und fungieren als Schnittstelle zur ländlichen Dorfbevölkerung.
 
„Die Maßnahmen des Projekts „Drop for Life" richten sich insbesondere an Frauen, da sie in besonderem Maße zur Verbesserung der Lebensbedingungen der ländlichen Bevölkerung beitragen. Sie sind es, die in ihren Familien auf die Bedeutung von sauberem Trinkwasser und von sanitären Einrichtungen hinweisen können. Den Frauen kommt in diesem Projekt also eine Schlüsselrolle zu", betont Tina Stridde, Managing Director der Aid by Trade Foundation. Anja Dillenburg, Leiterin Corporate Responsibility bei OTTO fügt hinzu: „Vor Ort im ländlichen Afrika habe ich festgestellt, dass Frauen und Mädchen sowohl für die Wasserversorgung als auch die Pflege von Familienmitgliedern zuständig sind. Um Wasser zu beschaffen, müssen sie häufig mehrfach täglich kilometerlange Wege zu Fuß gehen. Viele Krankheiten sind zudem durch die schlechte Sanitärversorgung und mangelnden Zugang zu sauberem Trinkwasser verursacht. Wir stellen also sicher, dass die tägliche Belastung für die Frauen abnimmt und sich die Lebensqualität für die lokale Bevölkerung insgesamt verbessert." www.cottonmadeinafrica.org/de/

Umwelt | Wasser & Boden, 05.05.2015
     
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