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Der Reisanbau wird grüner werden

KELLOGG beteiligt sich an Sustainable Rice Platform

Bremen, April 2012. Reis gehört zu den wichtigsten Ressourcen der Welt, denn etwa 20 Prozent der weltweiten Nahrungsmittel bestehen aus dem Getreide. Dabei ist der konventionelle Reisanbau mit einer Vielzahl von ökologischen und sozialen Problemen verbunden. Einen ersten ganzheitlichen Ansatz zur Lösung der dringendsten Probleme im Reisanbau verfolgt der Nahrungsmittelhersteller KELLOGG. Zusammen mit dem United Nations Environment Programme (UNEP), der deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) und dem International Rice Research Institute (IRRI) wurde Ende 2011 die Sustainable Rice Platform gegründet. Ihre Ziele: Erhöhung des Ertrags pro Anbaufläche bei gleichzeitigem Umweltschutz, Steigerung des Einkommens der Farmer sowie verbesserter rechtlicher Schutz für die Arbeiter. Auf diese Weise sollen nicht nur die Lebensbedingungen verbessert und die Nahrungsmittelsicherheit erhöht, sondern auch die negativen Folgen für die Umwelt insgesamt abgeschwächt werden.

Der traditionelle Reisanbau, wie hier in Bali, ist mit zahlreichen Problemen verbunden.
Foto: © Dr. Stephan Barth/ pixelio.de
Schrittweise zur Nachhaltigkeit

Beginnend mit 2012 ist die Plattform zunächst auf vier Jahre angelegt. Im ersten Schritt entwickeln die Teilnehmer gemeinsam Prinzipien und einen Katalog der sogenannten "guten agrarischen Praktiken" für einen nachhaltigen Reisanbau. Im zweiten Jahr werden Ziele quantifiziert und auf die Begebenheiten der Farmen in den jeweiligen Anbauregionen angepasst, bevor im dritten Jahr Werkzeuge, die den Farmern den Wechsel von konventionellem zu nachhaltigem Anbau erleichtern sollen, entwickelt werden. Im letzten Schritt erfolgt schließlich eine Projektevaluierung, um gewonnene Erfahrungen und die Vorteile des nachhaltigen Reisanbaus einem größeren Markt zugänglich zu machen.

"Es gibt bereits vereinzelt Verfahren, um Reis, das wichtigste aller Getreide, nachhaltig anzubauen", so James Lomax, mit zuständig bei der UNEP für Landwirtschaft, Lebensmittel und Fischerei. "Die Herausforderung ist, diese Verfahren in andere Länder und andere Regionen zu exportieren und passend zu machen", erklärt er die Aufgabe der gemeinsamen Initiative.

Gemeinsame Probleme - gemeinsame Lösungen

Richard Burkinshaw, verantwortlich für Umweltfragen bei KELLOGG, hebt hervor: "Reis hat eine enorme Bedeutung für die Welt und für KELLOGG. Indem die nachhaltigen Anbauverfahren auf breiter Fläche tatsächlich Anwendung finden, wird nicht nur die Nahrungsmittelknappheit bekämpft, sondern auch die Umwelt geschützt". KELLOGG unterstützt das Projekt nicht nur finanziell, sondern auch indem es die im Rahmen der gemeinsamen Initiative erarbeiteten neuen Nachhaltigkeitsstandards als verpflichtendes Kriterium für seine Vertragspartner aufnimmt. "In einer Zukunft, in der die ausreichende Versorgung mit Wasser und Nahrung eines der dringendsten Probleme ist, braucht es Lösungen, in denen alle Stakeholder auf breiter Fläche zusammenarbeiten", so Burkinshaw weiter.

Wie wichtig eine Multistakeholder-Initiative für nachhaltigen Reisanbau ist, belegt die inzwischen breit gefächerte Auswahl der Teilnehmer. Neben dem Gründungsmitglied KELLOGG betätigen sich noch drei weitere internationale und zwei asiatische Unternehmen an der Initiative. Jeweils fünf Regierungs- und Nicht-Regierungsorganisationen sind ebenfalls Teil der gemeinsamen Anstrengung.

Obwohl die Plattform ihre Arbeit bereits begonnen hat, werden interessierte Unternehmen und Organisationen gerne noch aufgenommen, sie können sich direkt beim Sekretariat der Plattform melden:
sustainablericeplatform@unep.org,
Fon: +33 (1) 44 37 14 62.

Reisanbau verursacht starke Treibhausgasemissionen

Die Herausforderungen im konventionellen Reisanbau sind zahlreich. So entsteht beim Anbau Methan - ein Gas, das von unabhängigen Instituten als 20-mal klimareaktiver eingestuft wird als CO2. Zudem verbraucht der Anbau des Getreides große Mengen an Wasser, da Felder häufig mehrmals im Jahr geflutet werden. Vor diesem Hintergrund ist der Umbau des Reisanbaus von der bisherigen intensiven Landnutzung auf den sogenannten integrierten Anbau notwendig, um Probleme ganzheitlich anzugehen. Wie Forschungsergebnisse der Universitäten Oxford und Cambridge belegen, schont die integrierte Landwirtschaft die Umwelt - und das bei steigendem Ertrag pro Hektar. So sei es möglich, dass der integrierte, produktive Anbau, der den Einsatz von Dünger- und Pflanzenschutzmitteln nur unter strengen Auflagen zulässt, am Ende "grüner" sei als der herkömmliche Bioanbau. Damit wird im Integrierten Anbau die Fruchtbarkeit der Böden erhalten, die Wasserressourcen geschont und das gesundheitliche Wohlergehen der Arbeiter gesichert.

Über KELLOGG:
Als weltweit führender Hersteller von Cerealien und einer der führenden Produzenten von Snacks und Tiefkühlprodukten verfolgt KELLOGG das Ziel, das Leben der Menschen durch hochwertige Produkte und relevante Marken zu bereichern. Unsere beliebten Markenprodukte werden in 18 Ländern hergestellt und in über 180 Ländern verkauft. Jeden Tag verzehren zahlreiche Familien unsere Produkte und starten mit ihnen ideal in den Tag. Im Jahr 2011 erzielte KELLOGG durch Marken wie KELLOGG'S® CORN FLAKES, MÜSLIX®, KELLOGG'S® CRUNCHY NUT®, TOPPAS® sowie KELLOGG'S® SPECIAL K®, SMACKS® und FROSTIES® und viele mehr einen Umsatz von über 13 Milliarden US-Dollar. Wenn Sie mehr über KELLOGG, unsere Corporate Social Responsibility-Projekte und unsere Unternehmensgeschichte erfahren möchten, besuchen Sie unsere Website www.kelloggs.de sowie www.kelloggcompany.com.


Pressekontakt:
KELLOGG (DEUTSCHLAND) GMBH
Dr. Markus Dreißigacker
Mary-Somerville-Straße 9, 28359 Bremen
Fon: 0421/ 3999-623,
Fax 0421/ 3999-299
E-Mail: markus.dreissigacker@kellogg.com

KELLOGG'S Pressedienst @ :relations
Sascha Tischer, Volker Hofmann
Mörfelder Landstraße 72, 60598 Frankfurt am Main
Fon: 069/ 963 652-24,
Fax: 069/ 963 652-15
E-Mail: kelloggs@relations.de
Quelle: KELLOGG (DEUTSCHLAND) GMBH, Dr. Markus Dreißigacker
Lifestyle | Essen & Trinken, 25.04.2012

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