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Die Deutsche Gesellschaft Club of Rome

Der Zukunft zugewandt

Zur Unterstützung der Arbeit des Club of Rome existieren inzwischen rund 30 Nationale Gesellschaften (National Associations for the Club of Rome). Ihre Aufgabe besteht darin, die Botschaft des Club of Rome in das jeweilige Land hineinzutragen wie aber auch Ideen und Vorschläge aus den einzelnen Ländern in die Arbeit des Club of Rome einfließen zu lassen. Nationale Gesellschaften bedürfen einer Rechtsform und müssen durch den Club of Rome anerkannt sein.

Die Deutsche Gesellschaft Club of Rome (DGCoR) wurde 1978 in HAUS RISSEN, Internationales Institut für Politik und Wirtschaft, in Hamburg von Prof. Dr.-Ing. Eduard Pestel gegründet. Eduard Pestel als eine der Persönlichkeiten, die von Anbeginn das Wirken des Club of Rome mitgeprägt haben (so hat er wesentlich dazu beigetragen, dass der erste Bericht an den Club of Rome "Die Grenzen des Wachstums" erscheinen konnte), war damals Vorstandsvorsitzender von HAUS RISSEN, das sich seit seiner Gründung im Jahre 1954 in seiner Arbeit ebenfalls sehr intensiv mit globalen Zukunftsfragen beschäftigte.

Da sowohl Professor Pestel als auch HAUS RISSEN sich besonders für die Ost-Westbeziehungen interessierten, hat auch die Deutsche Gesellschaft Club of Rome sich dieser für das geteilte Deutschland und Europa so wichtigen Thematik angenommen. Dabei haben sich bereits seit den 80er Jahren besonders enge Beziehungen zu der Polnischen Gesellschaft Club of Rome ergeben, die wegen der besonderen Situation Polens im sozialistischen Lager in weitgehender Unabhängigkeit arbeiten konnte.

Nach der Wende in Europa ist diese Zusammenarbeit noch intensiviert worden. Jedes Jahr sind mehrere Gruppen aus Polen, überwiegend Studenten und Kommunalpolitiker, bei der Deutschen Gesellschaft in Hamburg zu Seminaren zu Gast. Diese Seminare befassen sich mit Fragen der nachhaltigen Entwicklung in Europa.

Da Zukunftsfragen besonders bei der jungen Generation wieder auf vermehrtes Interesse stoßen, arbeitet die Deutsche Gesellschaft sehr eng mit vielen Studenten- und Jugendinitiativen zusammen. Dies geschieht in der Form, dass Mitglieder als Referenten auftreten, in Gremien mitgearbeitet wird oder gemeinsame Veranstaltungen durchgeführt werden.

Weitere Informationen
Quelle:
Partner & Unterstützer, 10.12.2017

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