Regenerative Agriculture Crash Course - 14-19 October 2024 |La Junquera, Murcia, Spain. Experience regenerative agriculture and landscape restoration through your own eyes

Forderung nach Klimakonjunkturpaket sorgt für Furore

Über 190 Unternehmen und Organisationen haben sich in einem offenen Brief an die Bundesregierung gewandt

Welcher Weg führt die deutsche Wirtschaft aus der Corona-Krise? Eindeutig ein grüner, meinen über 190 Unternehmen und Organisationen, die sich in einem offenen Brief an die Bundesregierung gewandt haben, darunter auch der Global Nature Fund (GNF). Und ihr Appell findet Gehör. 
 
Die Unterzeichner*innen des offenen Briefs fordern, bei Konjunkturhilfen die Klimaziele im Blick zu behalten. © PublicDomainPictures, pixabay.comÜber 190 Unternehmen und Organisationen, darunter auch die Natur- und Umweltstiftung Global Nature Fund, haben sich in einem offenen Brief an die Bundesregierung gewandt. Sie fordern Konjunkturhilfen, die die Klimawende nicht aus den Augen verlieren und der deutschen Wirtschaft einen grünen Weg aus der Corona-Krise weisen - und finden damit ein großes Echo.
 
Die Forderung kommt nicht aus der "grünen Ecke", sondern eint ein breites gesellschaftliches Bündnis: Neben der Signatur des GNF-Geschäftsführers Udo Gattenlöhner stehen die von Repräsentanten weiterer Umweltschutzorganisationen unter dem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel und die für Wirtschafts- und Klimapolitik zuständigen Ministerinnen und Minister. Vertreten sind aber z.B. auch die Katholische Landvolkbewegung Deutschland und die Wilo SE, ein international tätiger Produzent von Pumpensystemen aus Dortmund. Was allen Unterzeichnern des Briefs wichtig ist, der vergangene Woche veröffentlicht wurde und immer mehr Zuspruch findet: Eine Wirtschaftspolitik, die - auch zur Bewältigung der Corona-Krise und für die Zeit danach - weiter klar und deutlich zu den sinnvollen Klimazielen steht, die sich Deutschland und die Europäische Union selbst gesetzt haben.
 
Gattenlöhner äußert sich zu den im Brief erhobenen Forderungen: "Wir sollten nicht eine Krise gegen die andere ausspielen. Wir finden es richtig und wichtig, Unternehmen zu vermitteln, dass Deutschland auch in Zeiten von Corona an den Klimazielen festhält. Das gibt Planungssicherheit. Ich bin ein optimistischer Mensch und sehe in der Krise eine große Chance: Mit notwendigen Investitionshilfen, die der europäischen Idee eines Green Deals echtes Leben einhauchen, können wir die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung auf lange Sicht auf einen zukunftsorientierten Kurs bringen, der uns allen und Generationen nach uns nützt. Diesen Optimismus teile ich mit den anderen Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern. Und mit vielen Menschen im Land - das zeigen die Reaktionen auf unseren Brief."
 
Tatsächlich findet die Aufforderung an die Bundesregierung große Resonanz. Und nach wie vor treten weitere Unternehmen und Organisationen dem offenen Kreis der Unterzeichner bei, berichteten u.a. Tagesschau, Süddeutsche Zeitung, Deutschlandfunk und Handelsblatt. Im Zuge des vorgestern zu Ende gegangenen 11. Petersberger Klimadialogs war in den Social Media der Hashtag #Klimakonjunktur zu lesen, der auf den Brieftext zurückgeht. Nun ist es an der Bundesregierung, dem vom GNF unterstützten Aufruf nachzukommen und Mittel zu ergreifen, um der deutschen Wirtschaft einen klimafreundlichen Neustart zu ermöglichen.
 
 
 
Über den Global Nature Fund
Seit 1998 engagiert sich der Global Nature Fund (GNF) für Natur und Umwelt. Als Initiator von Living Lakes, einem Netzwerk von über 140 Umweltorganisationen in mehr als 50 Ländern, fördert der GNF den Technologie- und Wissenstransfer und führt Projekte mit Partnern rund um den Globus durch.
 
Kontakt: Global Nature Fund (GNF) | gattenloehner@globalnature.orgwww.globalnature.org

Quelle: Global Nature Fund (GNF)

Umwelt | Klima, 30.04.2020

     
Cover des aktuellen Hefts

Positiver Wandel der Wirtschaft? – So kann's gehen

forum 03/2024 mit dem Schwerpunkt „Wirtschaft im Wandel – Lieferkettengesetz, CSRD und regionale Wertschöpfung"

  • KI
  • Sustainable Finance
  • #freiraumfürmacher
  • Stromnetze
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
21
AUG
2024
StiftungsApéro SommerTour mit Engagement Global
Wie machst Du das eigentlich in Deiner Stiftung?
Berlin, 27.08. Frankfurt a.M., 04.09. CH-Basel
12
SEP
2024
Handelsblatt Tagung Energizing Real Estate 2024
Die Energiewende gelingt nur gemeinsam mit der Immobilienwirtschaft
10117 Berlin
16
OKT
2024
17. Europäischer Kongress (EBH)
Effizientes Bauen mit Holz im urbanen Raum
52355 Gürzenich Köln
Alle Veranstaltungen...
Lassen Sie sich begeistern von einem Buch, das Hoffnung macht

Professionelle Klimabilanz, einfach selbst gemacht

Einfache Klimabilanzierung und glaubhafte Nachhaltigkeitskommunikation gemäß GHG-Protocol

Politik

Bildung, Kunst, Schönheit
Christoph Quarch wünscht sich in der Haushaltsdebatte einen neuen Blickwinkel
B.A.U.M. Insights

Jetzt auf forum:

Weltweit erstes Hartstoff-Einstreumaterial mit Produkt-EPD für nachhaltiges Bauen:

Anerkennung aus Bund und Land für Pionierleistung:

25.000 Quadratmeter Blühflächen für den Artenschutz

Nachhaltigkeit zieht Fachkräfte an

Immobilien-Boom in Dubai – was steckt dahinter?

Wie machst Du das eigentlich in Deiner Stiftung?

Personalisierte Produkte für nachhaltige Unternehmen: Diese Vorteile bietet die CNC-Gravur

Fit für die Fußball-EM: Wo Gastrobetriebe Umsatz liegen lassen

  • ECOFLOW EUROPE S.R.O.
  • Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
  • Engagement Global gGmbH
  • Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH
  • B.A.U.M. e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • Kärnten Standortmarketing
  • Protect the Planet. Gesellschaft für ökologischen Aufbruch gGmbH
  • Global Nature Fund (GNF)
  • circulee GmbH
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig