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Die Gewinner des Ideenwettbewerbs „Modekultur, Textilien und Nachhaltigkeit“ stehen fest

Der Fonds Nachhaltigkeitskultur fördert 11 Projekte

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat für den Ideenwettbewerb „Modekultur, Textilien und Nachhaltigkeit" die Gewinnerprojekte ausgewählt, die jeweils für bis zu 12 Monate mit maximal 50.000 Euro gefördert werden sollen. Ausgezeichnet wurden Projekte gemeinnütziger Initiativen aus den Bereichen Bildung und Kultur sowie Ideen von Stadtteilinitiativen, Vereinen und der Textilbranche.
 
Insgesamt hatten sich 117 Projekte beworben. Die Geschäftsstelle des Rates für Nachhaltige Entwicklung legte der Jury eine Auswahl von 34 eingereichten Projekten vor, die allen formalen Förderkriterien entsprachen und sich zusätzlich durch ihre besonders innovativen und transformativen Ansätze auszeichneten. Den nun geförderten 11 Projekten wird in besonderer Weise zugetraut, ein Umdenken der Gesellschaft zu erwirken und neue Wege zu nachhaltigem Handeln mit Bekleidung aufzuzeigen und zu verbreiten.
 
Die Entscheidung über die Gewinner traf eine Jury aus vier Ratsmitgliedern, dem RNE-Generalsekretär Günther Bachmann und einer externen Expertin. Frau Reisch, Frau Burchardt, der stellvertretende RNE-Vorsitzende Olaf Tschimpke und die RNE-Vorsitzende Marlehn Thieme bewerteten in ihrer Funktion als Ratsmitglieder die Projektideen. Wegen ihrer fachlichen Expertise wurde die Professorin Dr. Marina-Elena Wachs, die den Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik an der Hochschule Niederrhein leitet und das Thema Nachhaltigkeit in ihrem Fachbereich als Schwerpunkt verankerte, zur Verstärkung der Jury hinzugezogen.
 
„Angesichts der prekären Missstände der stetig anwachsenden Fast Fashion-Industrie ist es wichtig Projektideen zu fördern, die die Gesellschaft über die Zusammenhänge von enormen Ressourcenverbrauch, hohen Umweltkosten und skandalösen Arbeitsbedingungen der konventionellen Textilindustrie aufklären. Die ausgewählten Projekte haben das Potenzial Denkmuster aufzubrechen, Bürgerinnen und Bürger für einen bewussteren Umgang mit Textilien zu sensibilisieren und den Konsumierenden nachhaltige Alternativen aufzuzeigen.", schlussfolgert der Leiter des Fond Nachhaltigkeitskultur und stellvertretende RNE-Generalsekretär Bodo Richter.
 
Der Fonds Nachhaltigkeitskultur besteht seit 2017. Auf Initiative des Bundestages stellte das Bundeskanzleramt über einen Zeitraum von drei Jahren 7,5 Millionen Euro zur Verfügung. Der RNE ruft in diesen drei Jahren mehrere Ideenwettbewerbe zu verschiedenen Bereichen der Alltagskultur aus. Der Fonds soll bewährte Ansätze stärken und auch neue Wege gehen, um eine gesellschaftliche Transformation zu mehr Nachhaltigkeit anzustoßen. Weitere Information zum Fonds, dem nächsten anstehenden Wettbewerb und den Gewinnerprojekten des aktuellen Wettbewerbs finden Sie auf der #TatenfürMorgen-Webseite
 
 
Kontakt: Marijke Eschenbach, Rat für Nachhaltige Entwicklung | presse@nachhaltigkeitsrat.de
www.nachhaltigkeitsrat.de

Lifestyle | Mode & Kosmetik, 22.11.2019

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