CR-Management für Praktiker. Weiterbildung für nachhaltiges Wirtschaften. Universität Bayreuth, 07.-11.10.2019

EUROCITIES Netzwerk zu Gast in der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017

Stadtspitzen aus ganz Europa entwickelten und diskutierten Umweltkonzepte

Seit Mittwoch tagte für drei Tage das EUROCITIES Environment Forum zu Themen wie Klimawandel, Energieeffizienz und Biodiversität in Essen. Das Netzwerk, in das die Stadt Essen im November 2013 offiziell aufgenommen wurde, ist die Stimme der europäischen Großstädte innerhalb der EU und kam anlässlich des Titeljahres in die Ruhrmetropole – auch um sich selbst davon zu überzeugen, wie sich Essen von einer Kohle- und Stahlstadt in eine Grüne Hauptstadt verwandelte.
 
Abdeluheb Choho, stellvertretender Bürgermeister von Amsterdam und Vorsitzender des EUROCITIES Environment Forum, Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017, Matthias Sinn, Leiter des Essener Umweltamtes, und Thomas Kufen, Oberbürgermeister von Essen. © Sascha Kreklau„Ich freue mich sehr, dass wir den 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Europa unsere Grüne Hauptstadt präsentieren können. Essen verfügt über eine ungemeine Energie, hat schon viel geschafft und geht mit großen Schritten weiter in eine Zukunft mit hoher Lebensqualität. Unsere Wandlungskompetenz kann als Beispiel für andere Städte dienen", sagt Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen. In unterschiedlichen Arbeitsgruppen wurden Umweltthemen diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht. Und auch Exkursionen zu unterschiedlichen Umwelt-Projekten wurden angeboten – ob zur Badestelle an die Ruhr, zu den Bienenstöcken auf dem Gelände des Welterbes Zollverein oder zu Orten des Emscherumbaus.
 
Mehr als sechzig Tagungen und Konferenzen „Wir senden in unserem Jahr als Grüne Hauptstadt gerade auch durch unsere über sechzig Tagungen und Konferenzen wichtige grüne Impulse nach Europa. Als Titelträgerin tragen wir die Verantwortung, den Umweltgedanken noch stärker zu fokussieren und weiter zu tragen, und wir möchten unsere Erfahrungen, die wir in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten gemacht haben, weiter geben. Ich freue mich sehr, dass wir durch das EUROCITIES Netzwerk in diesem Jahr die Gelegenheit dazu bekommen, viele Menschen zu erreichen, die sich mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sehen", sagt Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017.
 
150 Stadtvertreter aus ganz Europa waren zu Gast in Essen. © Sascha KreklauEUROCITIES ist ein europäisches Städtenetzwerk mit über 141 Städten aus mehr als 35 Staaten. Ziel von EUROCITIES ist die Berücksichtigung der Erfahrungen und Interessen großer Städte und der lokalen Dimension in der EU. In Entscheidungsprozessen der EU spricht EUROCITIES für Großstädte, z.B. durch die Formulierung eigener Vorstellungen in den Planungen über die Verwendungsmöglichkeiten der EU-Strukturfonds. Das Netzwerk widmet sich verschiedenen Bereichen der stadtrelevanten Politik, u.a. der Kultur-, Umwelt-, Stadtentwicklungs - und Sozialpolitik. In thematischen Foren treffen sich Vertreter der Städte mehrmals jährlich, um Fragen zu gemeinsamen Interessen zu beraten, Erfahrungs- und Wissensaustausch zu betreiben und gemeinsam EU-Förderprojekte zu planen.
 
Kontakt:
Markus Pließnig, Projektbüro Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017
media@egc2017.essenwww.essengreen.capital

Umwelt | Umweltschutz, 20.10.2017

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