Max-Weber Preis für Wirtschaftsethik 2018

Seit 1992 wird im zweijährlichen Turnus der mit 5000 Euro dotierte Preis an Wissenschaftler vergeben

Seit 1992 wird im zweijährlichen Turnus der mit 5000 Euro dotierte Max-Weber-Preis an Wissenschaftler vergeben, die sich um die Verbesserung des Dialogs zwischen Ethik und Wirtschaft verdient gemacht haben. Stifter des „Max-Weber-Preises für Wirtschaftsethik" ist der selbstständige Unternehmer Klaus Tesch aus Wuppertal, der auch langjähriges Mitglied des DNWE ist.
 
Der deutsche Soziologe und Nationalökonom Max Weber 1894. © Wiki CommonsIm Jahr 2018 wird der „Max-Weber-Preis für Wirtschaftsethik" in Berlin zum dreizehnten Mal verliehen. Die letzte Preisverleihung fand im Beisein von Kardinal Reinhard Marx und dem Co-Vorsitzenden, der Deutschen Bank AG, Jürgen Fitschen, im April 2016 statt. Die kommende Veranstaltung findet voraussichtlich Mitte 2018 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften statt.
 
Die Ausschreibung der Preise erinnert an das geistige Erbe des einflussreichen National-Ökonomen und Soziologen Max Weber. Weber untersuchte unter anderem, welche Werte Gesellschaften zusammenhalten und wie das Zusammenwirken von Wirtschaft, Kirche und Gesellschaft gelingen kann. Entsprechend dieser Forschungsschwerpunkte werden mit dem Preis Beiträge zu wirtschaftsethischen Fragen unter besonderer Berücksichtigung des unternehmerischen Handelns zwischen ökonomischer und sozialer Verantwortung ausgezeichnet. Die Ausschreibung des Max-Weber-Preises für Wirtschaftsethik erfolgt für drei Kategorien:
  1. Wissenschaftspreis: Der mit 5.000 Euro dotierte Max-Weber-Preis wird für Dissertationen, Habilitationen oder andere herausragende wissenschaftliche Publikationen vergeben.
  2. Master-Förderpreis: Mit 2.500 Euro wird eine ausgezeichnete Masterarbeit prämiert, die sich mit wirtschafts- und unternehmensethischen Fragestellungen beschäftigt. Der Förderpreis soll zu weiteren Forschungsarbeiten motivieren.
  3. Bachelor-Studienpreis: Mit 1.500 Euro werden sehr gute Bachelorarbeiten ausgezeichnet, die Fragestellungen an der Schnittstelle zwischen Markt und Moral, Gewinn und Gewissen behandeln.
Die Preisträger werden von einem unabhängigen Kuratorium bestehend aus den Professoren Dr. Ingo Pies, Dr. Josef Wieland und Dr. Michael Hüther ausgewählt. Die Geschäftsführung wird vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln wahrgenommen.
 
Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2017. Einzureichen sind jeweils zwei Exemplare der Publikation, die in den Jahren 2016 bis 2017 erschienen sein muss, sowie die üblichen Bewerbungsunterlagen einschließlich des Gutachtens zur Abschlussarbeit. Die Preise sind teilbar. Das Eigentum an den eingereichten Unterlagen geht an die Geschäftsführung über. Die Urheberrechte bleiben unberührt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
 
Interessenten wenden sich an:
Institut der deutschen Wirtschaft Köln, Prof. Dr. Dominik H. Enste

Gesellschaft | Pioniere & Visionen, 16.10.2017

     
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