How to design sustainable packaging. Webinar am 4. Dezember. Kostenlos registrieren!

Mehr Bio in der Gemeinschaftsverpflegung

Nicht jede Kommune muss das Rad neu erfinden

Bio-Lebensmittel sind zentraler Teil einer nachhaltigen Beschaffungsstrategie von Kommunen. 130 Teilnehmende aus Kommunen und anderen öffentlichen Einrichtungen sowie Cateringunternehmen und andere Marktakteure trafen sich dazu in München. „Die erfreulich große Resonanz hat uns gezeigt, dass das Thema nachhaltige Beschaffung bei vielen Kommunen auf dem Tisch liegt".  
 
Wie können Kommunen in der Gemeinschaftsverpflegung mehr Bio auf den Teller bringen? Welche Möglichkeiten bietet dazu das Vergaberecht und welche praktischen Erfahrungen gibt es bereits? Über 130 Teilnehmende aus Kommunen und anderen öffentlichen Einrichtungen, aber auch Cateringunternehmen, Lieferanten und andere Akteure waren am 9. Mai 2017 zu einer Tagung nach München gekommen, um sich zu diesen Fragen zu informieren und auszutauschen. Veranstalterin war das Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München.
 
„Als Vorreiter in Sachen Bio freuen wir uns sehr, dass wir mit dieser Tagung wichtige Impulse setzen konnten, um das Thema bundesweit in Städten und Gemeinden voran zu bringen. Die große Resonanz zeigt, dass viele Kommunen das Thema derzeit auf der Agenda haben", sagt die Münchner Referentin für Gesundheit und Umwelt Stephanie Jacobs. „In München haben wir seit kurzem eine neue Beschaffungsleitlinie und setzen insbesondere bei der Beschaffung von Fleischprodukten auf unseren neuen Goldstandard: bio und zugleich regional. Damit stellen wir neben der Qualität der Fleischerzeugnisse auch einen niedrigen CO2-Fußabdruck beim Transport sicher und fördern gleichzeitig die ökologische Landwirtschaft in unserer unmittelbaren Umgebung."
 
Mindestens zwei gute Botschaften konnten die Teilnehmenden von der Tagung mitnehmen. Erstens: Das Vergaberecht erlaubt es Kommunen, bei ihren Ausschreibungen zur Gemeinschaftsverpflegung auch Bio-Kriterien zu definieren. Allerdings kommt es bei den Vorgaben darauf an, dass sie in allen Details richtig formuliert sind.
 
Da hilft die zweite Botschaft: Nicht jede Kommune muss das Rad neu erfinden. Das Netzwerk deutscher Biostädte hat unter Federführung des Referats für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München vor kurzem einen Praxisleitfaden verfasst, der dazu viele praktische Tipps und Hintergrundinformationen liefert. Zudem setzen immer mehr Kommunen solche Vorgaben in ihrer Beschaffung erfolgreich um. Die vorgestellten Erfahrungsberichte aus Wien, München und Lauf an der Pegnitz ermutigten die Teilnehmenden, sich ebenfalls auf diesen Weg zu begeben.

Das Netzwerk deutscher Biostädte ist offen für neue Mitglieder und steht als Ansprechpartner für Rückfragen rund um das Thema gern zur Verfügung.

Kontakt: Astrid Engel, Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München
astrid.engel@muenchen.de| www.muenchen.de/bio-fair

Lifestyle | Essen & Trinken, 16.05.2017

Cover des aktuellen Hefts

Social Business beseitigt Plastik-Müll und schafft neue Jobs

weitere Themen in forum 03/2019:

  • Entrepreneurship
  • Die Plastikflut
  • Wasserstoff
  • Der Bauer: Problemlöser statt Sündenbock
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
16
NOV
2019
WE DISCOVER PURPOSE
Entfessle die Kraftquellen in Organisationen
CH-8004 Zürich


21
NOV
2019
12. Deutscher Nachhaltigkeitstag
Nachhaltigkeit 2019: Anders denken. Neu verknüpfen. Kraftvoll umsetzen.
40474 Düsseldorf


28
NOV
2019
Forum Unternehmenskultur
Wirtschaft schafft Kultur
10117 Berlin


Alle Veranstaltungen...

Gemeinsam ist es Klimaschutz

natureOffice nimmt Sie mit auf die Reise durch den Klimakosmos - gleich YouTube-Kanal abonnieren und Baum pflanzen!


Philosoph aus Leidenschaft

Die Sprache der Symbole
Was der Brand von Notre Dame uns über unser Menschsein lehrt




  • VDMA Nachhaltigkeitsinitiative Blue Competence
  • SÜDWIND e.V. - Institut für Ökonomie und Ökumene
  • TourCert gGmbH
  • Global Nature Fund (GNF)
  • PEFC Deutschland e. V.
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • Bayer Aktiengesellschaft
  • Alfred Ritter GmbH & Co. KG
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig