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„Charta für Holz 2.0“ stärkt Bedeutung von zertifiziertem Holz beim Klimaschutz

Mit der Nutzung von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft sollen die Ziele des Klimaschutzplans der Bundesregierung 2050 erreicht werden.

Die Bedeutung von Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung wurde mit der in der letzten Woche von der Bundesregierung veröffentlichten „Charta für Holz 2.0" noch einmal im Besonderen hervorgehoben: Mit der Nutzung von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft sollen die Ziele des im November 2016 verabschiedeten Klimaschutzplans der Bundesregierung 2050, nämlich Klimaschutz, Wertschöpfung und Ressourceneffizienz, erreicht werden. Dazu bildet die „Charta für Holz 2.0" den Rahmen, denn sie benennt Handlungsfelder, die mit konkreten Maßnahmen unterlegt werden.

Holz aus PEFC-zertifizierten Wäldern spielt eine wichtige Rolle im Klimaschutzplan der Bundesregierung 2050. © PEFC DeutschlandIn den benannten Handlungsfeldern spielt die Zertifizierung von Wäldern und Holzprodukten eine bedeutende Rolle. So betont das Handlungsfeld „Wald und Holz in der Gesellschaft" den Wert der Zertifizierung von Wäldern in Deutschland explizit: „Durch eine freiwillige Zertifizierung erfüllen die Waldeigentümer zudem eine wichtige Vorbildfunktion insbesondere zur Unterstützung der internationalen Walderhaltung. Sie dokumentieren und kommunizieren damit eine besonders verantwortungsvolle Nachhaltigkeit der Waldbewirtschaftung, die über die Regelungen der Waldgesetze des Bundes und der Länder noch hinausgeht." Als klar formuliertes Ziel soll zudem „die Bedeutung der Verwendung aus zertifizierter und legaler Forstwirtschaft bei der Kaufentscheidung und auch öffentlichen Beschaffung von Holz" gestärkt werden.

Das klimabewusste Verhalten der Verbraucherinnen und Verbraucher wird ferner als Schlüsselelement auf dem Weg zur Erreichung der Klimaschutzziele gesehen:  „Bei Kauf- und Investitionsentscheidungen können Zertifikate nachhaltiger Waldbewirtschaftung Sicherheit über die unbedenkliche Herkunft des Holzes geben und sollten stärkere Beachtung finden."

„66 % der gesamten Waldfläche in Deutschland sind bereits PEFC-zertifiziert und werden ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig bewirtschaftet. Wir freuen uns, dass die Bundesregierung in der „Charta für Holz 2.0" die Leistungen der vielen Waldbesitzer in Deutschland, die bereits PEFC-zertifiziert sind, anerkennt und die Verbraucher auffordert, verstärkt auf zertifizierte Holz- und Papierprodukte zu achten. Durch die hohe Zertifizierungsquote in Deutschland ist sichergestellt, dass zertifizierte Holzprodukte in großen Mengen für den Einsatz in Bauten, Möbeln und anderen Produkten zur Verfügung stehen", so Dirk Teegelbekkers, Geschäftsführer von PEFC Deutschland.

Hintergrundinformationen:
Mit der Charta für Holz 2.0 setzt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) den Beschluss der Bundesregierung im Klimaschutzplan 2050 um, „den Beitrag nachhaltiger Holzverwendung zur Erreichung der Klimaschutzziele zu stärken".

Die Charta für Holz 2.0 „Klima schützen. Werte schaffen. Ressourcen effizient nutzen" kann kostenlos heruntergeladen werden.

PEFC
PEFC ist die größte Institution zur Sicherstellung nachhaltiger Waldbewirtschaftung durch ein unabhängiges Zertifizierungssystem. Holz und Holzprodukte mit dem PEFC-Siegel stammen nachweislich aus ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Forstwirtschaft.

PEFC Deutschland e.V. wurde 1999 gegründet und entwickelt die Standards und Verfahren der Zertifizierung, stellt der Öffentlichkeit Informationen bereit und vergibt die Rechte am PEFC-Logo in Deutschland. PEFC ist in Deutschland das bedeutendste Waldzertifizierungssystem: Mit 7,3 Millionen Hektar zertifizierter Waldfläche sind bereits rund zwei Drittel der deutschen Wälder PEFC-zertifiziert.

Kontakt: PEFC Deutschland, Catrin Fetz | fetz@pefc.dewww.pefc.de


Quelle: PEFC-Deutschland-e.-V.

Umwelt | Klima, 03.05.2017
     
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