Innovationsforum Energie. Dekarbonisierung | Dezentralisierung | Digitalisierung | Wertschöpfung. Zürich, 2.-3. Juni 2022

Klug gefischt schmeckt besser

Wettbewerb 'Klug gefischt' sucht deutschlandweit die besten Rezepte mit nachhaltig gefangenem Fisch

Überfischte Bestände schonen und schmackhafte Alternativen in nachhaltigem Fisch entdecken – dazu ruft das Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane mit dem bundesweiten Rezeptwettbewerb „Klug gefischt" auf. Bis zum 14. April können Hobby-Köche hier ihre Lieblingsfischrezepte einreichen. Die Auswahl der verwendeten Fische oder Meeresfrüchte sollte sich dabei am WWF-Fischratgeber orientieren. Denn durch die Entscheidung für Fisch aus nachhaltiger Fischerei können Verbraucherinnen und Verbraucher dazu beitragen, die biologische Vielfalt in unseren Meeren und Ozeanen zu sichern.
 
Weltweit werden jährlich über 80 Millionen Tonnen Fisch aus den Meeren geholt. Über 30 Prozent der Bestände sind bereits überfischt. „Der langfristige Schutz und die verantwortungsbewusste Nutzung der natürlichen Fischbestände sind eine wichtige Aufgabe für Politik und Forschung", betont Bundesforschungsministerin Johanna Wanka. „Genauere Zählungen ermöglichen es uns, die Fischbestände besser einzuschätzen und sie entsprechend zu schützen. Fischfangmethoden werden stetig optimiert, um beispielsweise Beifangmengen zu reduzieren".
 
Nur Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die in ihren Rezepten „klug gefischte" Fische und Meeresfrüchte verwenden, können im Wettbewerb gewinnen. Dazu gilt es lediglich, das Lieblingsgericht zu kochen, zu fotografieren sowie Rezept und Foto auf der Website hochzuladen. Eine fachkundige Jury wird nach Ende des Wettbewerbszeitraums die besten Rezepte küren. Neben der Nachhaltigkeit des verwendeten Fisches liegt ein besonderes Augenmerk auf der regionalen Herkunft der weiteren Zutaten, der Kreativität der Rezepte, und natürlich auch auf der optischen Präsentation sowie dem Geschmack. Auf die Teilnehmenden warten attraktive Preise, darunter als Hauptpreis eine Mitfahrt auf einem Forschungsschiff für zwei Personen.
 
Um möglichst viele Menschen für das Problem der Überfischung zu sensibilisieren, richtet das Wissenschaftsjahr Meere und Ozeane den Rezeptwettbewerb „Klug gefischt" zusammen mit EDEKA und der Umweltschutzorganisation WWF aus. Der EDEKA-Verbund hat es sich zur Aufgabe gemacht, nur noch Fisch aus verantwortungsvoller Fischerei in seinem Sortiment anzubieten. Fachliche Beratung liefert dabei der WWF, dessen regelmäßig aktualisierter Fischratgeber beim Konsum von Fischprodukten Orientierung bietet. Mit einem Ampelsystem kennzeichnet er nicht nur die Arten, sondern auch die Herkunftsregionen, aus denen Fische und Meeresfrüchte guten Gewissens gegessen werden dürfen. Denn während beispielsweise Lachs aus der Ostsee überfischt ist, sind die Bestände vor der Küste Alaskas aktuell nicht gefährdet.
 
Weitere Informationen zum Wettbewerb, das Teilnahmeformular, Wissenswertes aus der Fischerei- und Aquakulturforschung sowie den WWF-Fischratgeber finden Sie hier.
 
Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane
Die Meeresforschung ist Thema des Wissenschaftsjahres 2016*17. Zu 71 Prozent bedecken Ozeane und Meere unseren Planeten. Sie sind Klimamaschine, Nahrungsquelle, Wirtschaftsraum – und sie bieten für viele Pflanzen und Tiere Platz zum Leben. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen die Ozeane seit Jahrhunderten; und doch sind sie noch immer geheimnisvoll und in weiten Teilen unerforscht. Im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane geht es um die Ergründung der Gewässer, ihren Schutz und eine nachhaltige Nutzung. Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Sie tragen als zentrales Instrument der Wissenschaftskommunikation Forschung in die Öffentlichkeit. Das Wissenschaftsjahr 2016*17 wird vom Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM) als fachlichem Partner begleitet.
 
Kontakt:
Christine Rutke, Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane

Lifestyle | Essen & Trinken, 16.01.2017
     
Cover des aktuellen Hefts

Was wäre, wenn?

forum Nachhaltig Wirtschaften 01/2022 ist erschienen. Schwerpunkt: Energiewende

  • KI – Künstliche Intelligenz
  • Fahrplan für die Energiewende
  • Monopoly oder: Wer regiert die Welt?
  • Klimaneutral Bauen
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
03
JUN
2022
15. Deutscher Nachhaltigkeitspreis
Für eine lebenswerte Zukunft
deutschlandweit
11
JUN
2022
Energy Efficiency Award 2022
Gesucht: Energieeffizienz- und Klimaschutzprojekte
international
25
JUN
2022
Großdemonstration zum G7-Gipfel in München
Klimakrise, Artensterben, Ungleichheit: Gerecht geht anders!
80336 München
Alle Veranstaltungen...

Gemeinsam ist es Klimaschutz

natureOffice nimmt Sie mit auf die Reise durch den Klimakosmos - gleich YouTube-Kanal abonnieren und Baum pflanzen!

Politik

Intellektuelle schreiben offene Briefe an den Bundeskanzler
Christoph Quarch vermisst dabei eine Idee davon, wie eine diplomatische Lösung aussehen könnte.
Deutscher Nachhaltigkeitspreis
B.A.U.M. Insights

Jetzt auf forum:

Leadership - Verantwortung übernehmen

Auf Torf verzichten und Moore erhalten

20 Jahre Einsatz für das Klima

Das Lieferkettengesetz kommt – was Unternehmen wissen müssen

Biologisch abbaubare Binden und Tampons zur Bekämpfung von Menstruationsarmut

Wissenschaft trifft Kommunen

Internationaler Tag der Artenvielfalt

Zweite Studie von Öko-Institut und Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima:

  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
  • Nespresso Deutschland GmbH
  • Global Nature Fund (GNF)
  • Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH
  • Telefónica Germany GmbH & Co. OHG
  • TourCert gGmbH
  • PEFC Deutschland e. V.
  • Frankfurt University of Applied Sciences
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • Verka VK Kirchliche Vorsorge VVaG
  • B.A.U.M. e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften