Projekte im Wandel: Ein neues Berufsbild

Die „Kooperative Werden“ lädt ein zu einem Curriculum in der „Kunst der Werdensbegleitung“

Die„Kooperative Werden", eine von dem Oldenburger Psychologen Professor Wilfried Belschner" angestoßene offene Initiativgruppe, hat sich – wie es auf der Internetseite heißt – „der Idee verschrieben, neue Konzepte und ein neues Berufsbild zu entwickeln, um Menschen bei ihrem persönlichen Erwachen professionell zu begleiten."

Leben ist Werden und Entwicklung. Nicht immer aber geht das Werden reibungslos. Abschiede stehen an, Neuanfänge werden fällig, Entscheidungen müssen getroffen werden. Zuweilen stellen sich körperliche oder psychische Symptome ein, die zu erkennen geben, wie dringlich ein nächster Schritt des Werdens ist. Wer solches erfährt, ist nicht krank und auch nicht therapiebedürftig. Er oder sie braucht lediglich einen Wegbegleiter, der ihr oder ihm mit Rat und Tat zu Seite steht – einen Seelsorger im ursprünglichen Sinn des Wortes. Wo aber findet man solche Menschen? Den professionellen „Werdensbegleiter" gibt es nicht. Noch nicht. Denn das wird sich jetzt ändern.

Das ist der Vorsatz der „Kooperative Werden", eine von dem Oldenburger Psychologen Professor Wilfried Belschner" angestoßene offene Initiativgruppe, die sich – wie es auf der Internetseite heißt – „der Idee verschrieben hat, neue Konzepte und ein neues Berufsbild zu entwickeln, um Menschen bei ihrem persönlichen Erwachen professionell zu begleiten." Dafür bietet die „Kooperative Werden" unter dem Titel „Die Kunst der Werdensbegleitung" eine Ringveranstaltung mit sieben Modulen, für die eine Reihe namhafter Referenten wie Franz-Theo Gottwald oder Thilo Hinterberger gewonnen werden konnten. Das Angebot richtet sich vor allem an Menschen in sozialen, pädagogischen und therapeutischen Berufen, an Coaches und Berater sowie an alle, die andere Menschen in der persönlichen Entwicklung unterstützen wollen.

„Die Kunst der Werdens-Begleitung" verbindet Wissen und Erfahrungen aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern zu einem Ganzen: Kompetenzen aus Medizin, Psychotherapie, Heilpraxis, Beratung und Coaching fließen in sie ein. Ausdrücklich geht es den Initiatoren dabei nicht darum, „unsere Persönlichkeit so zu formen, dass sie vorrangig den Normen der Gesellschaft entspricht", sondern hier sei es wesentlich, „das Potenzial unserer individuellen Einzigartigkeit zu entdecken und im täglichen Leben in konstruktiver Weise umzusetzen." Kurz: Es gehe darum, „uns unser wahres Menschsein zu erlauben."
Von Christoph Quarch 

Gesellschaft | WIR - Menschen im Wandel, 01.08.2016
Dieser Artikel ist in forum Nachhaltig Wirtschaften 03/2016 - Zukunft der Arbeit erschienen.
Cover des aktuellen Hefts

Der Mensch ist, was er isst

forum 04/2019 ist erschienen

  • Mahlzeit! Haben Sie reflektiert, was Sie, ja Sie, heute schon gegessen haben? Vermutlich nicht, sonst wäre Ihnen vielleicht der Appetit vergangen. Doch weder Industrienahrung, noch Tierleid müssen sein. Der Schwerpunkt „Food for Future" untersucht, ob Fleisch bald aus der Retorte kommt oder durch Lupinen und Pilze ersetzt wird.
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
10
DEZ
2019
Summit Umweltwirtschaft.NRW
Branchentreff der Umweltwirtschaft in NRW
45131, Essen


24
MÄR
2020
Global Food Summit 2020
Foodtropolis – Urban.Circular.Food.
80333 München


Alle Veranstaltungen...
12345

Gemeinsam ist es Klimaschutz

natureOffice nimmt Sie mit auf die Reise durch den Klimakosmos - gleich YouTube-Kanal abonnieren und Baum pflanzen!


Philosoph aus Leidenschaft

Angedacht...
Von Männern und Frauen. Ein Zwischenruf zur Weinstein Affäre




  • PEFC Deutschland e. V.
  • Bayer Aktiengesellschaft
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • Global Nature Fund (GNF)
  • SÜDWIND e.V. - Institut für Ökonomie und Ökumene
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • Alfred Ritter GmbH & Co. KG
  • VDMA Nachhaltigkeitsinitiative Blue Competence
  • TourCert gGmbH