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Die Nicaragua Konferenz

5.4. - 7.4.2019, 10405 Berlin

Utopie und Zerfall emanzipatorischer Gesellschaftsentwürfe

Nicaragua hat sich vom weltweit wahrgenommenen Symbol eines erfolgreichen revolutionären Kampfes gegen die Diktatur 1979 zu einer neuen Diktatur entwickelt. Im Bündnis mit Kirche und Unternehmern kontrolliert die Regierung der Sandinistischen Befreiungsfront (FSLN, Frente Sandinista de Liberación Nacional) unter Daniel Ortega weite Bereiche der Gesellschaft, demokratische Freiheiten existieren nur auf dem Papier, Staat und Partei sind längst verschmolzen.
 
Ausgehend von den Erfahrungen in Nicaragua und Lateinamerika bringt die Konferenz AkteurInnen aus Nicaragua, Lateinamerika und Deutschland zusammen. In Workshops und auf Podien diskutieren sie mit uns über Utopie und Zerfall emanzipatorischer Gesellschaftsentwürfe.
 
Demonstration im Sommer 2018 in Managua, Nicaragua. © Jorge Mejía Peralta, flickr, CC-BY-2.0Was: Nicaragua-Konferenz mit:
  • Yerling Aguilera, Dozentin und feministische Aktivistin, Nicaragua/Spanien
  • Maria Teresa Blandon, Soziologin und feministische Aktivistin, Nicaragua
  • Edgardo Lander, Soziologe und Aktivist, Venezuela
  • Mónica Lopez Baltodano, Anwältin und Aktivistin der Articulación de los Movimientos Sociales, Nicaragua
  • Vilma Núñez, Präsidentin der Menschenrechtsorganisation CENIDH, Nicaragua
  • Francisca Ramírez, Anführerin der bäuerlichen Anti-Kanalbewegung, Nicaragua
  • Raul Zelik, Aktivist und Parteivorstand Die Linke und vielen mehr
Weitere Information zu den Hintergründen der aktuellen Situation Nicaraguas können Sie ebensfalls auf forum nachlesen.
 
Programm:
 
Freitag, 5. April, 19 Uhr, Eröffnungsveranstaltung „Utopie und Verfall: Nicaragua, Venezuela und neue Perspektiven". Kulturmarkthalle, Hanns-Eisler-Straße 93, 10409 Berlin
 
Samstag, 6. April, 8:30-22:00 Uhr und Sonntag, 7. April, 9:30-14:00 Uhr im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin
  • Panel 1: Demokratie zwischen Staat und Zivilgesellschaft
  • Panel 2: Wirtschaftspolitik zwischen Exportorientierung und Ernährungssouveränität
  • Panel 3: Sozialpolitik zwischen Assistenzialismus und Empowerment
  • Panel 4: La revolución será feminista o no será: Feministische Perspektiven
  • Panel 5: Wahrheit, Gerechtigkeit und Versöhnung
  • Anmeldung verbindlich bis zum 22.03.2019 unter krekeler@inkota.de
  • Teilnahmebeitrag: 30€, ermäßigt 15€
  • Bankverbindung: INKOTA-netzwerk e.V., KD-Bank, IBAN: DE06 3506 0190 1555 0000 10, Verwendungszweck: Teilnahmebeitrag Nicaragua-Konferenz
Eine Konferenz von:
Heinrich-Böll-Stiftung, Informationsbüro Nicaragua e.V., INKOTA-netzwerk, medico international, Rosa-Luxemburg-Stiftung, SOSNicaragua Alemania

https://www.inkota.de

Veranstalter: INKOTA-netzwerk e.V.


     
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